Der Auftrag war klar. Berlin bekommt die Möglichkeit, sich durch über 100 Gins und fünf Tonics zu probieren. Der Opel Meriva von Herrn Steffens war bis unter den Wagenhimmel gepackt. 109 Gins und etliche Trays Tonic brauchen eben Platz. Die Schnittchen waren geschmiert und die Thermoskannen mit Kaffee und Tee fanden noch im Fußraum der Beifahrerseite Platz. Es konnte also losgehen von Hamburg nach Berlin.
Die Gute Laune wurde im wahrsten Sinne des Wortes nur durch den starken Nebel getrübt, der sich auf der Autobahn A 24 breit machte. Sichtweiten von unter 50 Meter zwangen uns dazu, sehr vorsichtig zu fahren. Spät abends kamen wir sicher in Berlin Kreuzberg an.
Nachdem wir glücklicherweise in der Nähe des Marqués einen Parkplatz gefunden hatten, checkten wir in unserem sehr skurrilen aber interessanten Hotel Lekkerurlaub mitten im Graefe Kiez ein.
Zimmer im Lekkerurlaub
Wir schickten Stoßgebete gen Himmel, dass der Berliner Feuerteufel unseren Pkw verschonen möge. Den angesichts der hohen Alkoholkonzentration im Wagen, konten wir die Sicherheit für ganz Kreuzberg und Neukölln nicht garantieren.
Schnell frisch gemacht stürzten Olli und ich uns ins Berliner Barleben. Wir wollten uns zwei Bars an diesem Abend anschauen, die wir noch nicht kannten. So zog es uns in die neue Wirkungsstätte der Herren Albrecht & Hinz (wäre ein cooler Barname) nach Prenzlauer Berg. Immertreu heißt es hier und bezieht sich damit wohl auf die zukünftigen Stammgäste der Lokalität. Ricardo öffnete uns, nachdem wir die Klingel betätigt hatten, sichtlich irritiert ob unserer Anwesenheit, die Tür. Langer Tresen mit Jacken- und Taschenhaken. Ich mag das!
Im Laufe den nächsten Stunden servierte er uns jeweils zwei tolle Drinks. Es wurde später als gedacht. Aber wer von Euch kennt das nicht?
Nun zogen wir weiter nach Friedrichshain. Genauer gesagt in die Booze Bar.
Trotz der schon recht fortgeschritten Zeit empfing man uns an der Bar ungekünstelt freundlich.
Die beiden jungen Herren hinterm Tresen hatten sichtlich Spaß an ihrem Beruf und wir zwei weitere gute Drinks.

Zum Abschluss gab es für mich noch ein Rollberger Bier vom Fass, um dann mit dem Taxi stark angetrunken zurück ins Hotel zu fahren.
Am nächsten Morgen so gegen 13 Uhr fand ich mich am Frühstückstisch des Hotels wieder. Voller Tatendrang suchten wir das Marqués auf. Herr Wolff und seine Herzdame waren bereits dabei, die Bar auf die kommende Veranstaltung vorzubereiten. Hierfür musste das komplette Rückbuffet leergeräumt werden.

Jetzt wurden Insgesamt 17 Kartons von Herrn Steffens und mir in die Souterrain-Bar verfrachtet. Akribisch und nach Plan stellte Olli Flasche für Flasche im inzwischen leergeräumten Barregal auf. Thorsten Pannek war als erster Gast schon über eine halbe Stunde vor Beginn des Tastings da. Selbstverständlich durfte seiner Meinung nach eine Mampe Dry Gin Flasche nicht fehlen. Die brachte Herr Pannek nämlich freundlicher Weise mit und stellte sie für die Verkostung zur Verfügung.

Was jetzt nur noch fehlte, waren die anderen Gäste.
Mit dem Tasting und anderen Geschichten geht es dann im zweiten Teil weiter.
Mit dem Tasting und anderen Geschichten geht es dann im zweiten Teil weiter.
Bis bald, Euer Olaf
Bildquelle: www.lekkerurlaub.de

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