Kommen wir doch als erstes mal zu den Kategorien Hotelbar und Bar des Jahres.
Hier stellt sich für mich die Frage, warum werden in diesen beiden Kategorien 2 Bars (es geht hier um das Gekkos und das Buck & Breck) noimiert, die beide erst im Dezember des letztens Jahres gestartet sind?
Ich weiß, das genau im Zeitraum die Bewertungskriterien liegen. Aber müssen es wirklich 2 Bars sein, die gerade mal 6-7 Monate am Start sind?!? Haben wir denn wirklich so wenig gute Bars in Deutschland, Schweiz und Österreich? Ich glaube das das jedenfalls nicht!
Ich finde auch man sollte Bars in diesen Kategorien erst bewerten, wenn sie mindestens 1 Jahr am Start sind, denn erst dann kann man eine Bar bewerten. Nicht schon vorher. Zumal, was noch erschwerend dazu kommt, das Buck & Breck möchte noch nicht mal nominiert werden. Was man dann auch respektieren sollte! Dann sollte man auch erst eine andere Bar nominieren! Auch wenn die Jury damit Tranparenz zeigen möchte. Man hätte es ja auch so machen können, man nominiert 5 Bars und schreibt, das man auch gerne das Buck & Breck nominiert hätte, die Bar es aber nicht möchte. Ähnlich sehe ich es übrigens in der Kategorie Mixologe des Jahres.
So kommen wir zur nächsten und letzten Kategorie Barteam des Jahres.
Auch hier stellt sich für mich die Frage, müssen auch hier 3 Barteams (es geht hier um das Stagger Lee, die Bellini Lounge und wieder um das Gekkos) bewertet werden, die es vor einem Jahr in dieser Form noch nicht gab?!? Auch hier finde ich - und das umso mehr - das Barteam sollte mindestens 1 Jahr zusammengearbeitet haben. Denn gerade ein gut zusammenarbeitendes Barteam schafft erst die Atmosphäre für eine Bar und dazu gehört für mich Beständigkeit im Team. Deswegen frage ich mich auch hier?!? Haben wir nicht genug gute, beständige Barteams in Deutschland, Schweiz und Österreich!?! Kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Wäre für die GSA-Barlandschaft auch mehr als traurig!
Ich möchte auch hier noch mal klarstellen das ich hier für mich selber spreche und nicht für das Bartender Labor! Das ist meine eigene persönliche Meinung!
Für die Jury nochmal einen kleinen Tip am Rande, geht nicht immer zu den üblichen Verdächtigen. Die GSA-Barladschaft hat soviel mehr zubieten ;-)
Das wars dann schon von mir. Viel Spaß bei den Awards, viel Glück allen Nominierten und einen Mampe auf Euch!
Euer
Thorsten
Hier stellt sich für mich die Frage, warum werden in diesen beiden Kategorien 2 Bars (es geht hier um das Gekkos und das Buck & Breck) noimiert, die beide erst im Dezember des letztens Jahres gestartet sind?
Ich weiß, das genau im Zeitraum die Bewertungskriterien liegen. Aber müssen es wirklich 2 Bars sein, die gerade mal 6-7 Monate am Start sind?!? Haben wir denn wirklich so wenig gute Bars in Deutschland, Schweiz und Österreich? Ich glaube das das jedenfalls nicht!
Ich finde auch man sollte Bars in diesen Kategorien erst bewerten, wenn sie mindestens 1 Jahr am Start sind, denn erst dann kann man eine Bar bewerten. Nicht schon vorher. Zumal, was noch erschwerend dazu kommt, das Buck & Breck möchte noch nicht mal nominiert werden. Was man dann auch respektieren sollte! Dann sollte man auch erst eine andere Bar nominieren! Auch wenn die Jury damit Tranparenz zeigen möchte. Man hätte es ja auch so machen können, man nominiert 5 Bars und schreibt, das man auch gerne das Buck & Breck nominiert hätte, die Bar es aber nicht möchte. Ähnlich sehe ich es übrigens in der Kategorie Mixologe des Jahres.
So kommen wir zur nächsten und letzten Kategorie Barteam des Jahres.
Auch hier stellt sich für mich die Frage, müssen auch hier 3 Barteams (es geht hier um das Stagger Lee, die Bellini Lounge und wieder um das Gekkos) bewertet werden, die es vor einem Jahr in dieser Form noch nicht gab?!? Auch hier finde ich - und das umso mehr - das Barteam sollte mindestens 1 Jahr zusammengearbeitet haben. Denn gerade ein gut zusammenarbeitendes Barteam schafft erst die Atmosphäre für eine Bar und dazu gehört für mich Beständigkeit im Team. Deswegen frage ich mich auch hier?!? Haben wir nicht genug gute, beständige Barteams in Deutschland, Schweiz und Österreich!?! Kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Wäre für die GSA-Barlandschaft auch mehr als traurig!
Ich möchte auch hier noch mal klarstellen das ich hier für mich selber spreche und nicht für das Bartender Labor! Das ist meine eigene persönliche Meinung!
Für die Jury nochmal einen kleinen Tip am Rande, geht nicht immer zu den üblichen Verdächtigen. Die GSA-Barladschaft hat soviel mehr zubieten ;-)
Das wars dann schon von mir. Viel Spaß bei den Awards, viel Glück allen Nominierten und einen Mampe auf Euch!
Euer
Thorsten


Thorsten,
AntwortenLöschenich für meinen Teil der Award Jury werde hier später noch meine Sicht der Dinge darlegen. Eine Bitte hätte ich: Nenne hier doch bitte einmal Deine fünf ( oder dementsprechenden) "Nominierten" für jede Kategorie. Sozusagen die "Auswahl" die diese Awards für Dich hätte wertvoll(er) gemacht. (sorry kann mich hier übers Smartphone nicht einloggen)
Gruß
Jörg Meyer
Im Großen und ganzen stimme ich meinem Blogkollegen zu und gehe noch einen Schritt weiter.
AntwortenLöschenIch will ja nicht kleinlich sein aber ist die Gekkos Bar überhaupt eine Hotelbar? Versteht mich nicht falsch, ich gönne jedem seinen Preis (besonders Sven Riebel) aber wie die Mixology auch selber schreibt, wird diese Bar von externen Barprofis betrieben. Somit eine Bar in einem Hotelgebäude. Mein Gegenvorschlag wäre die Da Caio Bar im The George Hotel. Das Team um Giovanni, Gordon und Dennis schafft schon über ein Jahr eine wunderbare Atmosphäre. Nicht zu vergessen, die fantastische Barterrasse auf dem Dach, die dort im Sommer betrieben wird. Hätte auch noch andere Kritik anzubringen, die würde ich dann aber lieber in einem Gespräch persönlich äußern, wenn es überhaupt einen interessiert...
Dieser Kritik kann ich nicht wirklich zustimmen. Man sollte ja davon ausgehen, dass allen 'getesteten' Bars die gleichen Bewertungsmaßstäbe zugrunde liegen, gleiche Chance für alle. Wenn sich eine Bar und insbesondere das Barteam auch nach nur wenigen Monaten schon, bei mehreren Besuchen, erstklassig präsentiert ist das doch besonders lobenswert. Ist das Team nach nur ein paar Wochen stresserprobt und eingespielt wie eine Barteam das seit Jahren zusammenarbeitet: Chapeau - da wird ein guter Job gemacht!
AntwortenLöschen"Kontinuität ist ein elementares Kriterium für ein erfolgreiches Barteam. Die daraus wachsende kollegiale, respektvolle und professionelle Atmosphäre wird von den Gästen wahrgenommen undgeschätzt. Teambereitschaft und -Fähigkeit sind für ein gutes Betriebsklima essentiell und begünstigen auch eine Balance der Kompetenzen sowie das Teilen besondere Kenntnisse und Wissen im Team, abseits vorgegebener Hierarchien." So das Vorwort zu den nominierten Barteams...umso unsinniger erscheint darunter die ein oder andere Nominierung. Vor allem für Menschen, die (ehemalige) Mitarbeiter der genannten Betriebe kennen. Ihr habt eine Bar für das beste Team nominiert, der im letzten Jahr scharenweise die Mitarbeiter geflohen sind - auf Grund des giftigen Betriebsklimas, ja sogar das Wort Mobbing ist schon öfter gefallen. Kaum jemand hält es dort länger als ein paar Monate aus und die "Kollegen" gehen sich gegenseitig an die Gurgel. Diese Nominierung ist eine Farce über die ganz Berlin den Kopf schüttelt. Natürlich kann eine Jury nie alle Bars kennen und alles mitbekommen, alles wissen. Aber wie kann ich dann etwas bewerten, wenn mir das Wissen dazu fehlt? Versteht mich nicht falsch, ich habe auch keine Patentlösung wie man das besser machen könnte, aber dieser Schnitzer kostet euch dieses Jahr ne Menge an Glaubwürdigkeit. Und das ist verdammt traurig für alle die, die zu Recht auf dieser Liste stehen.
AntwortenLöschenMein Apell: Informiert euch besser über eure Nominierten sonst ist das ganze keinen Pfifferling wert.
Und Herr Pannek: Wenn du schon so nen Post schreibst, dann lass auch die Hosen runter und annimier nicht mich dazu, mich hier unbeliebt zu machen! So!
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
AntwortenLöschenMoin Jörg,
AntwortenLöschenerstmal finde ich es gut das Du später Deine Sicht der Dinge erläuterst!
Deiner Bitte möchte ich aber nicht nachkommen. Weil ich es mir persönlich nicht anmaßen möchte andere Bars und Barteams zu bewerten. Dafür war ich letztes und dieses Jahr zu wenig im GSA-Raum unterwegs. Wäre der Schweiz und Österreich sehr unfair gegenüber wo ich ich gar nicht war! Ich hoffe Du verstehst diesen Standpunkt?!?
Mir geht es auch eher um die Bewertungskriterien an sich!
LG
Thorsten
Hallo Lars,
AntwortenLöschendie Frage die sich bei deiner Argumentation stellt, wurden denn diese Bars überhaupt getestet?!? Dazu kommt welche Relevanz hat so ein Test wenn zum Beispiel die Herren Scholl und Meyer in die Bar X kommen? Jeder kennst die beiden Herren und sie werden sie natürlich einen erstklassigen Service bekommen! Wie könnte man diesen Test dann bewerten?!? Das ist dann wie bei Restaranttestern die jeder kennt und der Sternekoch sich dann besonders mühe gibt. Der Test ist dann einfach eine Farce! Das gleiche gilt für den neu gegründeten Jury-Beirat der Vorschläge in die Runde werfen darf! Alles Leute aus der Industrie die natürlich ähnlich behandelt werden wie die Herren aus der Jury und somit auch nicht Objektiv sein können! Zumal sie natürlich die Top-Bar mit ihren Produkten in den Ring schmeißen werden!
Was jetzt noch mit dazu kommt waren denn die Tester, wenn sie es denn gibt, auch im ganzen GSA-Land unterwegs?!? Also zum Beispiel in Bern, Innsbruck, Linz, Nürnberg oder Suttgart. ich glaube eher nicht.
Ich gebe zu jemanden zu bewerten ist schon schwer und es wird immer Kritik geben ein perferktes System wird es niemals geben. Aber wie wäre es denn 5-10 anonyme Tester die wirklich keiner großartig kennt (zum Beispiel aus dem Cocktail & Dreams Forum weil die haben zum Teil mehr ahnung als mancher Bartender)durch die Lande zuschicken und sie das ganze dann bewerten lassen. Das ganze einmal in der Woche und einmal am Wochenende. das ist dann auf jedenfall objektiver!
LG
Thorsten
Die Award-Jury ist keineswegs inkompetent. Nur in vielen Fällen festgelegt, voreingenommen und tendenziell.
AntwortenLöschenWie dem auch sei, es heißt Mixology Bar Award und nicht Bartenders Lab Award.
Allgemeines Gefallen, Fairness oder das Treffen von Empfindlichkeiten bei Mehrheiten ist nicht das Ziel. Es gibt mit Sicherheit einen Kriterienkatalog, der beispielsweise Nachhaltigkeit von 2-3 Jahren beim Barteam als Kriterium enthält. Veröffentlicht wird dieser nicht (würde ich auch nicht), um sich nicht an den eigenen Maßstäben messen lassen zu müssen. Warum auch?
Nochmals, es ist der Mixology Bar Award, nicht der BCB-Besucher Award und auch nicht der Mixology - Leser Award.
Ich für meinen Teil schaue jedes Jahr auf die Jury-Zusammensetzung und hake dann bereits das Thema ab. Wenn Litti oder Konrad nicht ab und an mit verschiedenen Späßchen über die Nominierungen berichten würden, müßte ich mich in Unkenntnis derselben zerfleischen?
Herzlichst,
Jean-Pierre, rivabar
Jean-Pierre gefallen Dir Deine eigenen Kommentare nicht das Du sie immer wieder entfernst ;-)
AntwortenLöschenGrobe Schreibfehler, Name fehlte, ergänzt ...
AntwortenLöschenUnd das Dir ;-)
AntwortenLöschenHallo Thorsten,
AntwortenLöschennatürlich verändert sich der Service deutlich wenn Herr M. aus HH seine Aktentasche öffnet und die Formulare auf den Tresen legt auf den in großen Lettern 'Mixology Bar Award 2011' zu lesen ist. Aber der eigentliche Ansatzpunkt war ja das 'neue' Bars nicht umbedingt verdient haben direkt einen Bar Award abzustauben. Sollten sich anaonyme und fachkundige Tester allen, wirklich allen, Bars im GSA-Land gewidmet haben und am Ende gemeinsam entschieden wurde das die seit wenigen Monaten geöffnete Bar X die beste ist - warum nicht?
Im Übrigen, falls das aus dem Fokus gerückt sein sollte: Auch diese Preisverleihung ist ein wenig politisch. Mit Auszeichnungen macht man sich Freunde. Es ist eine indirekte, implizite Marketingmaßnahme.
AntwortenLöschenÜber den Wert, die Richtigkeit, Zielsicherheit, Fairness, etc. der BCB Awards ernsthaft zu diskutieren erfordert einen gewissen Grad an Naivität, es sei denn man ist auf genüsslichen (!) Müßiggang und Konfrontation eingestellt.
In fast jeder Kategorie Roomers und Gekkos zu lesen, rief bei mir auch erst ein leichtes Gefühl der Disbalance aus, zumal diese Bars nicht aus eigener Tasche und mit eigenem Schweiß eines Barbetreibers entstanden sind, sondern aufgrund eines ganz betuchten Investors im Hintergrund finanziert wurden. Selbstverständlich kann es sich so eine Bar leisten, von Anfang an die besten Bartender/Consulter, die aufwändigste Karte, eine unvergleichbare Spirituosenauswahl, das beste Rundumpaket eben in einer Bar, eingepackt in einem perfekten Design, zu bezahlen. C'est la vie.
AntwortenLöschenDennoch kann es sich so eine Bar auch leisten, neue Standards zu setzen, an denen andere Bars sich orientieren und wachsen. Zudem kann Atmosphäre, Gastgebertum und die Ausstrahlung nach Außen nicht gekauft werden. In beiden Bars ist diese positive Ausstrahlung in ehrlicher und authentischer Weise der Fall, was vor allem dem dortigen Personal zuzuschreiben ist. Das weiß jeder, der dort einmal zu Besuch war. Durch die Zusammenkünfte dieser Tatsachen sind diese Bars einfach einmalig und das wird von der Jury mit den Awards kommuniziert und honoriert.
Zum Barteam teile ich vollkommen Lars Meinung. Gesucht und gefunden - besser geht's doch nicht!
Was Interna in einer Bar angeht (Bsp. unglückliche Nominierung beim Barteam s. Christinas Kommentar), kann eine Jury wohl tatsächlich kaum mitbekommen, es sei denn jemand geht zu Scholl/Meyer/Co. und sagt: "Du, äh, pass mal auf, falls ihr im Sinn hattet, Bar XY zu bewerten, wollte ich euch nur sagen...". Ich glaube, das ist dann doch tatsächlich ein zu kleiner Kreis, der solche Interna mitbekommt.
Eine kleine Idee von mir zum Thema:
Ich fände es interessant, wenn die Gewinner eines Awards im nächsten Jahr in der gleichen Kategorie ihre Stimme einbringen können. Selbstverständlich dürfen sie sich nicht selber bewerten.
Bsp.: Gekkos gewinnt dieses Jahr in der Kategorie 'Bar des Jahres'. Dann gibt das Gekkos 2012 seine Stimme zur 'Bar des Jahres'. So kommt auch eine Stimme aus der Szene und es kann nicht ein zweites mal die gleiche Bar nominiert werden. Zudem wird die fest bestehende Jury in jeder Kategorie ein wenig 'aufgefrischt'.
Und nicht zu vergessen, wie Frau Schneider schon sagt, es gibt eine ganze Reihe an Nominierten, die es voll und ganz verdient haben. Deren Erfolg wird leider durch das Infragestellen der Awards zu unrecht geschmälert. Mit den Nominierungen ist es wie mit einem Drink - es kann nicht jedem schmecken. Deswegen aber gleich die Bar schlecht zu machen, in dem der Drink serviert wurde, ist auch etwas voreilig.
Herzlichst,
Caro.
Caro ich möchte mit diesen Blog-Post auch von der Sache her die Nomierungen nicht schmälern, denn einige haben es sich sicherlich hart erarbeitet und somit verdient! Aber wir sind beim Thema hart erarbeitet und das tut man sich meines erachtens über Jahre nicht über ein paar Monate! Und genau wie Die Jury oder Jury-Beirat bist auch Du in der Szene bekannt (sie sin doch Frau krahmer oder nicht?!?) und genauso wirst natürlich auch Du besten Service bekommen. Aber bekommt der normale Gast das auch?!? Das ist doch die Frage? Oder bekommt er weil er normaler Gast ist einen warmen Silberbecher mit Prince of Wales als Inhalt oder wartet ein dreiviertel Stunde auf einen Daiquiri?!? Beides schon erlebt in 2 nomierten Bars ohne Namen nennen zu wollen! Darum geht es mir einfach! Objektiv bleiben! Das geht natürlich sehr schlecht wenn man sich untereinander kennt! Man sollte bei den Nominierungen einfach mal die Berwertungskritieren überdenken und weniger Klüngel zulassen. Ist einfach meine Meinung!
AntwortenLöschenDer Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
AntwortenLöschenThorsten, hab ich schon so verstanden und würde dich auch nie so einschätzen, alles über einen Kamm schlecht zu machen. Dennoch, die Überschrift stellt nun eben die Frage, ob die Awards noch etwas wert sind und darauf habe ich geantwortet. Schlechte Drinks habe ich auch schon zu Hauf bekommen und eigentlich kennt mich doch auch keine Sau. ;)
AntwortenLöschenAlso, jetzt mal Tacheles: Gerade das 'hart erarbeitet' ist so ein schöner Streitpunkt. Ich kenne den aufsteigenden Grummel, Neid und Unmut als ehemalige Barbetreiberin genauso. Dennoch musste ich mir auch in dieser Zeit eingestehen, dass die hochgelobte Bar in direkter Nachbarschaft, die nur wenige Wochen die Türen offen hatte, im Gesamtkonzept einfach besser war, mindestens jedoch besser wahrgenommen wurde, obwohl sie sich noch nicht über Jahre hinweg den Hintern abgeschuftet hat.
Sie war in der Szene schlicht und einfach bekannter, also unter euch, euch Bartendern, Industriemenschen, Blogschreibern und Meinungsmachern. Ihr, die Szene tragt nämlich enorm zum Meinungsbild (auch einer Jury) bei.
So wird eben eine Bar bereits gefeiert, die noch nicht einmal offen hat. Selbstverständlich bekommt auch eine Jury, die Presse und Co. von dieser gefeierten Bar mehr mit, als von der stillen, fleißigen Bar, die mindestens genauso viel drauf hat, ob sie nun in Buxtehude oder Kleinweltmetropole geortet ist.
Manchmal sollte sich diese Szene daher vielleicht an die eigene Nase fassen, ein wenig vorsichtiger mit Facebook-das-ist-der-beste-Platz-der-Welt-Kommentaren sein und jetzt, genau jetzt Vorschläge machen, etwas zu ändern, anstatt nur zu meckern.
Beispiele:
- Kategorie Guests Choice o.s.ä. über Onlineabstimmung
- Juryerweiterung Vorjahresgewinner s.o.
- Bar muss mind 1 Jahr offen haben...
So. Genug Prokrastination für heute, ich bin raus.
Liebst, die Caro.
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
AntwortenLöschenDer Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
AntwortenLöschen"Blenderindustrie" ist sehr hübsch.
AntwortenLöschenDas Wort nominiere ich zum Barwort des Jahres und zum besten Kommentar hier!
Herzlichst,
Jean-Pierre
Thorsten, ich hatte die Antwort erwartet und finde Sie "schwach".
AntwortenLöschenWenn Du Dir auf Grund mangelnder Erfahrung nicht anmaßt, dein persönlichen Nominierungen hier zu nennen, wieso kannst du denn im Post über Nominierungen urteilen? Dafür reicht die Erfahrung?
Wie kommt es dann zu solchen Aussagen :
"Haben wir denn wirklich so wenig gute Bars in Deutschland, Schweiz und Österreich? Ich glaube das das jedenfalls nicht!" .. Deswegen frage ich mich auch hier?!? Haben wir nicht genug gute, beständige Barteams in Deutschland, Schweiz und Österreich!?! Kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Wäre für die GSA-Barlandschaft auch mehr als traurig!...
Geschätzter Thorsten, fehlt Dir der Mut um hier deine Favoriten, Deine "So ist es wertig Liste" zu veröffentlichen?
Olaf, was ist mit Dir? Mut genug?
Eine Bitte hätte ich ans Bartender Labor. Könnten wir die Bar hier sauber halten? Wer anonym kommentiert wird gelöscht? Wollen wir hier eine Diskussion kultivieren oder der Polemik freien Lauf lassen?
Gruß
Jörg Meyer
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
AntwortenLöschenGroßartig. Der Beste Text den ich zur Gesamtsituation seit langem gelesen habe! Passt hier zwar nicht hin, und erbärmlich anonym, aber Großartig!
AntwortenLöschenjörg, gerade du solltest wissen, wer neben jean pierre noch solche sachen schreibt!!!
AntwortenLöschenhochachtungsvoll..... marc stein
Alle anonymen Kommentare werden heute Nacht noch gelöscht! wer zu dem Thema was kommentiert sollte auch dazu stehen!
AntwortenLöschenJörg den Rest beantworte ich morgen.
Thorsten
und ich finde schon, dass er genau zu diesem thema gepasst hat, denn gerade dieser award spiegelt nicht nur unsere straffe vernetzung wider und die dazugehörige freundschaftliche oder feindliche art gegenüber anderen konzepten. oder, wie auf art und weise von wirtschaftlichkeit reagiert wird!
AntwortenLöschengenau wie hier sich viele leute fragen wie die liste von nominierten zustande gekommen ist, kann man sich in jeder bar in deutschland an 3 fingern abrechnen, mit wem der betreiber zusammenarbeitet... im enteffeckt kann man sogar an facebook posts erkennen, wer jetzt mit wem wieder durch die gegend geflogen wurde anhand von neuen freunden am mittwoch nachmittag.
übrigens kann man auch umsätze von samstag abenden direkt auf FB zusammenrechnen ohne die bar in den letzten monaten betreten zu haben... komische welt ist das!!!
ich freue mich aber, dass ich ihnen, werter herr meyer, einen kleinen Großartigen zeitvertreib bieten konnte.
nochmals... hochachtungsvoll.... marc stein
Ah ja, sehr erkenntnisreich. Thorsten, freue mich auf Deine Antwort.
AntwortenLöschenGruß
Jörg Meyer
guten abend zusammen,
AntwortenLöschenein award gehört nunmal zu so einem 2tage marathon dazu... würde es keinen award geben, würde es eben auch keine fotos am nächsten tag im tagesspiel geben; mit fröhlichen gewinnern und nem fröhlichen jörg und nem fröhlichen helmut.
die sponsoren hätten weniger schultern zu klopfen und wir alle weniger zu klatschen an so einem bedeutenden abend.
das ist wie bei dsds: wer gewinnt ist egal, aufs format kommts an...
barkeeper sind nur umschwärmte marionetten der industrie, schliesslich gehen wir ja für sie arbeiten.
und wenn wir dann oft genug in irgendeiner zeitschrift standen bekommen wir von ihnen ein tolles angebot absofort markenbotschafter für sie zu werden, damit sie sich nochmehr mit unserem fachwissen schmücken können und unsere nähe zu anderen barkeepern mit allwöchentlichen tastingorgien ( eigentlich ist es schon eine art tourismus geworden)ausnutzen dürfen.
diese termine stehen dann wiederum in der mixology und natürlich hat dieser termin auch schon wieder seine werbewirkung und trägt zur markenseriösität bei... denn bei einer zeitschrift wie mixology wird davon ausgegangen, dass es ein vernünftiges heftchen ist und so muss auch nicht lange darüber nachgedacht werden, ob jägermeister nun tatsächlich etwas mit barkultur zu tun hat und ob es richtig ist auf dem bcb einen eigenen stand zu haben... aber die meisten hat man ja schon vorher auf flossfahrten und 4 gänge essensschlachten mundtot gemacht!!!
manchmal wird man auch komplett aus dem land geflogen, sitzt dann irgendwo in spanien an einer bar und freut sich ne dritte brustwarze ins hemd, dass man dabei gewesen ist und keinen cent zahlen musste!!! ist doch der hamma schlecht hin!!! und wenns dann auf FB geposted wurde, kann man nen lockeren spruch dazu schreiben: viel spaß euch allen...ich wünschte ich wäre dabei!!!
wo sind da die ganzen barzirkel, die eigentlich dafür sorgen müssten, dass zusammen ein standart in allen bars des landes eingeführt werden sollte???
oder sind das einfach nur klassenfahrten ins grüne um darüber zu philosophieren, ob ein negroni nur schmelzwasser benötigt oder doch ein spritzer soda???
20. September 2011 20:38
............marc stein( damit es nicht gelösch wird:))
Hallo Thorsten,
AntwortenLöschenAwards werden niemals nur Zustimmung erfahren und immer wird es Kritikpunkte bei der Vergabe geben.
Ich stimm dir jedoch vollkommen zu die Vergabekriterien bezüglich der Awards sollten schon eingehalten werden, bzw wenn diese ausser Kraft gesetzt werden, dann sollte man dies klar kennzeichnen. Ebenfalls fand ich die Situation mit dem Nixologen und seiner Bar nicht sonderlich gelungen.
@Jörg
bevor du mich fragst was ich an den Vergabekriterien und ihren Nominierten auszusetzen habe, hier nur ein kleines Beispiel...
"Die Spirituose des Jahres darf seit maximal 18 Monaten auf dem Markt sein..."
Nominiert: Duplais Verte von Markus Lion
Wenn ich mich nicht irre ist dieses Produkt aber schon weitaus länger in Deutschland auf dem Markt, sollte das anders sein, so wäre zumindest die Seite von Markus Lion fehlerhaft.
Mike alias Triobar
Mike,
AntwortenLöschenAbsinth frag ich nach. Wie genau hättest du die Situation mit dem Mixologen und der Bar geregelt?
Gruß
Jörg Meyer
"wer zur Hölle ist Marc Stein? Diesen Text hab ich geschrieben, danke für die Blumen. Aber Sie Herr Meyer sind ja das größte Problem in der ganzen Runde. So einen aufgeblasenen Idioten hat die Welt noch nicht gesehen..."
AntwortenLöschen1. Marc Stein ist ein ganz netter Typ mit temporären 'Schreibfläsch'. Meist zu faul, um seine Gedanken ins Netz zu schicken. Kommt bei Berlinbesuchen, nicht immer, aber ab und an im riva vorbei. U.a. Barkeeper & Barmanager.
2. Auch wenn ich Ihnen im Grunde beipflichte, versteht Jörg selbstverständlich nuanciertere Bewertungen. Diese Grobschlächtigkeit und Anonymität dazu sind unnötig. Was soll das?
3. Zum Thema zurück. Wir können uns lange streiten, ob die Nominierungen treffend sind oder ein Witz, wie es oft im direkten Gespräch ausgedrückt wird. Der genaue Anforderungskatalog ist entscheidend.
Vielleicht passen die Nominierungen 100%ig, wovon ich teilweise nicht ausgehe. Diskutiert sollte eher der Kriterienkatalog werden. Dass am Ende irgendeine Jury, irgendjemanden/irgendetwas/... auswählen muss, welcher/welche/der/die/das/... dann mehr oder weniger als treffend empfunden wird, ist natürlich. Man kann es nicht allen recht machen.
Die Kriterienkataloge, nicht das Prosa, was im Heftchen steht und auf fast alles und jeden passt, wären schön zu lesen. Als Zeitvertreib, selbstverständlich.
Stösschen,
Jean-Pierre, rivabar
@ Mike,
AntwortenLöschenvielen Dank für den Hinweis. Das was mir nicht bekannt. Nach Rücksprache mit dem Veranstalter wird Duplais Absinth aus der Wertung genommen, sprich "geblockt" da wir hier einen Fehler gemacht haben und kann nicht mehr gewinnen.
Gruß
Jörg Meyer
Was mir noch fehlt ist Dein "Vorschlag" zur Lösung des Mixologen, Bar Problems. .. Wie hättest Du eine Lösung in diesem Fall für elegant gehalten?
AntwortenLöschenGruß
Jörg Meyer
Guten Morgen Jörg,
AntwortenLöschendann werde ich Dir mal antworten. Schön das Du mich so gut kennst, das Du die Antwort erwartet hast ;-) Aber was ist an der Antwort schwach? Nur weil ich einen Standpunkt habe? Ich kann nun mal schlecht Bars aus der Schweiz oder Österreich in den Ring werfen, wenn ich die letzten 2 Jahre nicht dort war. Nur vom vom reinen hörensagen, das man gehört das es gut sein soll. Macht man Ja nicht! Außerdem warum sollte mir der Mut fehlen? Hätte ich sonst diesen Post geschrieben? Der mich in der Barlandschaft bestimmt nicht beliebter macht? Es geht mir in diesen Post auch eher um die Bewertungskriterien die mir persönlich nicht gefallen und nicht um die nominierten Bars und Barteam an sich!
Aber ich mach mal ein Kompromiss, ich nenne Dir 3 Barteams aus den 3 Städten in den ich gelebt habe!
Aus Köln kommt für mich zum Beispiel das Spirits in frage, tolles entspanntes Barteam.
Aus Frankfurt möchte ich die Jimmy's Bar benennen die ja nicht nur ein tollen Gastgeber haben, auch das Team dahinter macht einen super Job!
Jetzt kommt noch meine Heimatstadt Berlin, da nehme ich den Würgeengel die Jungs machen seit Jahren einen Superjob fernab unserer Barszene!
So ich hoffe ich hab dich jetzt ein bißchen zufiedengestellt?!?
Jetzt warte ich aber noch auf deine Sicht der Dinge?
Was ich mich aber noch frage, besucht die Jury die nominierten eigentlich auch? Oder macht man das alles über Hörensagen. Weil ich kann mir nicht vorstellen das einer der Jury-Mitglieder in den letzten Monaten zum Beispiel in der Bellini Lounge war.
So das wars erstmal.
Liebe Grüße
Thorsten
Erkenntnisreich wäre die Definition des Mixologen-Bar-Problems. Es erschließt sich nicht eindeutig aus den Posts. Vielleicht gibt es dann auch Lösungsvorschläge.
AntwortenLöschenGruss,
Jean-Pierre Ebert
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
AntwortenLöschenDer Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
AntwortenLöschenIch möchte hier nochmal deutlichst darum bitten unter anonymen Kommentare einen Namen runterzusetzen. Sonst wird gnadenlos gelöscht auch wenn die Information eigentlich inetressant ist! Bitte mehr Arsch in der Hose!!!
AntwortenLöschen"Bitte mehr Arsch in der Hose" ...
AntwortenLöscheneben drum.
Werter Thorsten,
es geht genau darum. Arsch in der Hose.
Fünf Namen zu nennen. Pro Kategorie. Und damit alle anderen auszuschließen. Deine Antwort bleibt schwach. Du wählst den soften Weg. Drei Namen, denen charmante Komplimente gemacht werden. Das ist in Ordnung und es sei erwähnt das all diese Namen in der sehr engen Endausscheidung zu den Nominierten waren.
Ich finde es völlig in Ordnung das Du hier meine (und anderer Arbeit) kritisierst. Das Projekt ist groß und umfangreich und es birgt Fehler. Diese werden gemacht. Siehe Duplais Absinth. Dazu kann ich stehen. Und auch erklären wie diese "passiert" sind.
Du sagst, unsere Arbeit sei "weniger Wert". Wir geben uns keine Mühe. Du sagst, ich lasse Klüngel bei der Bewertung zu. Du sagst, es fehlt uns an Objektivität. Die gibt uns den freundlichen Tip, das unser Horizont doch sehr begrenzt ist.
ok soweit.
Ich bitte, da Du hier kritisiert hast, das meine Arbeit weniger wert ist, mir doch Deine "werthaltige" Alternative zu nennen.
und hier"drückst" du dich - das wiederum ist schwierig.
Also, ich bitte Dich noch einmal. Setz Dich an Deinen Tisch und schreibe deine Nominierten für jede Kategorie auf. Vollständig (wie du mit B&B und GdSdM verfährst sei dir überlassen. Falls er gefühlt dabei sein sollte, du Ihn aber wegen seines Wunsches nicht nominieren möchtest, dann erkläre das - up to you) .
Nenne alle nominierten mit den Hintergedanken nicht Deine persönlichen Lieblinge zu nominieren sondern eine "gerechte" Entscheidung für die Mixology Bar Awards zu fällen. Beschreibe uns Deine Schwierigkeiten, die Du bei der Findung hattest. Frage gerne Kollegen oder hol Dir andere Informationen ein. Lass uns wissen wie Du es gemacht hast. Aber komme zu einem Schluss.
Wenn hier eine ernsthafte Debatte gewünscht ist, bin ich gerne dabei. Wenn hier dummes Geschwätzt mit Clickzahlen optimierten Überschriften gewünscht ist, ist das ebenfalls Eure/Deine Entscheidung.
Da Du mich hier angegangen hast, wünsche ich mit für meinen Teil eine Antwort auf meine Frage (Die wie ich finde berechtigt ist)
Falls wir da ins Geschäft kommen, beziehe ich gerne zu allem hier Stellung.
Ich nehme meine Aufgabe bei den Awards ernst und habe tatsächlich ein Problem damit, hier als Bruder Leichtfuß dargestellt zu werden (sicherlich nicht nur von Dir) Eine Antwort bist Du mir in meinen Augen schuldig.
Ansonsten, werter Thorsten, solltest Du Dir doch bei Deiner nächsten Kritik überlegen, ob die bereit bist, die ganze Distanz zu gehen.
Gruß
Jörg Meyer
P.S.
Es wurde gerade (zu Recht) ein Anonymer Kommentar gelöscht. Darin hiess es: ..."Gran Classico ist leider auch schon seit längerem in der Schweiz erhältlich. Also???"
Ich habe das geklärt. Ich habe gerade von Frau Matter die Infos bekommen.
Markteinführung in der Schweiz (das heißt Produkt ging an die Händler) war Ende 2010. US-Launch war zuerst und zwar April 2010.
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
AntwortenLöschenJörg erstmal ging es MIR, denn ich habe den Post geschrieben, nicht um traffic oder Klickzahlen dafür schreibe ich persönlich viel zu wenig in letzter Zeit auf diesen Blog. Es ging mir um die Sache an sich. Woraus ja trotzdem mit wenigen ausnahmen eine konstruktive Diskussion entstanden ist! Ich gebe zu im nachhinein hätte ich die Überschrift weniger Blidlastig schreiben sollen!
AntwortenLöschenEine Frage habe ich noch? Was heißt GdSdM?
Wenn Du mir die Frage beantwortest werde ich Dir in den kritisierten Kategorien Vorschläge darlegen.
:-) Gonçalo de Sousa de Monteiro .... GInçalo Baby
AntwortenLöschenAh ich verstehe ;-)
AntwortenLöschenDank an Herrn Meinke, Duplais Absinth wurde gestrichen (---> siehe Änderungen) http://mixology.eu/aktuelles/veranstaltungen/nominierte-der-funften-mixology-bar-awards-spirituose-des-jahres/
AntwortenLöschenÜbrigens: Konstruktive finde ich die Diskussion, bis auf Sehr wenige Ausnahmen, bislang nicht. Es wird ein wenig dreckige Wäsche gewaschen und mir zu leichtfertig mich Kollegen und deren Arbeit hinter der Bar umgegangen. Teils respektlos und unter der Gürtellinie. Aber das ist vielleicht Geschmacksache.
AntwortenLöschenBevor ich hier auf Jörg seinen Wunsch meine nominierten für meine kritisierten Kategorien darlege. Möchte ich natürlich zugeben das, das finden der richtigen Nominierungen ohne persönliche eigene Empfindungen natürlich sehr schwer ist. Eine perfekte Lösung wird es hierfür auch nicht geben, das habe ich auch schon in einen vorherigen Kommentar geschrieben. Mir ging es auch hier nicht generell um eine Kritik an die Jury und ihre Arbeit! Übrigens Jörg war die Kritik im allgemein an die Jury gemeint und nicht nur an Dich gerichtet, also nimm es nicht ganz so persönlich. Du bist ja nicht die Jury alleine, sondern hast noch 5 Leute an deiner Seite!
AntwortenLöschenWenn man meinen Post mal aufmerksam liest sollte man erkennen das es mir um die Bewertungskriterien an sich geht. Ich finde einfach eine Bar sollte mindestens ein Jahr offen haben bevor man sie bewertet. Das ist einfach meine Meinung. Sonst kann man Ja demnächst noch Bars die in Planung sind in Kategorie mit reinnehmen. Ähnlich sehe ich das bei der Kategorie Barteam. Wo ja in den Bewertungskriterien selber schon steht "Kontinuität ist ein elementares Kriterium für ein erfolgreiches Barteam" und genau deshalb bin ich der Meinung das Team sollte schon mindestens ein Jahr bestand haben. Wie gesagt meine Meinung!
Nichtsdestotrotz werde ich Jörgs Wunsch folgen und im nächsten Kommentar meine Favoriten, hoffentlich objektiv und ohne persönlichen Pathos, nennen.
So dann kommen wir doch zur ersten Kategorie.
AntwortenLöschenBarteam des Jahres:
Spirits, Köln tolles entspanntes Barteam das mit viel Fachwissen und Grooves das Publikum begeistert
Jimmy's Bar, Frankfurt das Team um den ebenfalls
nominierten Gastgeber Andres Amador schafft es auch an stressigen Messetagen den Gästen eine gute Atmosphäre zu schaffen
Cortiina, München sehe ich genauso wie die Jury
Würgeengel, Berlin schaffen seit Jahren eine tolle Atmosphäre fernab der Barszene und bringen dem SO36 Cocktailkultur bei
Hoppers, Frankfurt schaffen seit Jahren eine Wohnzimmeratmosphäre in die Bar
so erste Kategorie abgehakt!
nächste kommt
Kommen wir zur Kategorie Bar des Jahres:
AntwortenLöschenDa würde ich eigentlich nur das Buck & Breck rausnehmen da man den Wunsch respektieren sollte das sie nicht nominiert werden möchte. Man kann sie gerne als 6. Bar mit angeben sollte aber darauf hinweisen, das sie auf eigenen Wunsch nicht gewählt werden möchte!
Kommen wir also zu meiner 5. Bar
Capri Lounge, Köln Die Keller Bar steht seit Jahren für Barkultur auf höchsten Niveau. Begeistert zusätzlich mit einer kreativen Cocktailkarte und toller Atmosphäre einer der Spots in Köln
Dann kommen wir zur nächsten Kategorie Hotelbar des Jahres.
Auch hier würde ich nur das Gekkos rausnehmen weil es noch nicht seit einen Jahr besteht!
Mit dem rest gehe ich konform. Dafür würde ich reinnehmen:
JFK Bar, Frankfurt Einer der Hotspots in Sachen Hotelbars in Frankfurt. Die zeigt das Sachsenhausen mehr zubieten hat als nur Äppler! Nämlich erstklassige Cocktails.
So Jörg das sind dann meine Vorschläge Aufgabe erfüllt oder fehlt Dir noch was?
Naja, wir haben jetzt Barteam, Bar des Jahres, Hotelbar des Jahres.
AntwortenLöschenEs fehlen glaube ich noch Mixologe, Gastgeber, Newcomer. Sowie der Form halber Spirituose des Jahres. Bartender Choice (wobei das eher nebensächlich ist, für mich zumindest in dieser Diskussion)
Bei der Bar des Jahres: Sollen wir die sechste Bar benennen, die nur noch rein gerutsch ist, weil B&B nicht nominiert werden will? Sollte man das der form halber erwähnen, denn eigentlich ist diese somit ja nicht unter deinen fünf besten Bars des Landes, oder? Willst Du Deine fünf besten benennen, oder Hauptsache fünf, auch wenn es nicht Deine Besten sind?
Würdest Du beim Gekkos sagen, das es das eigentlich verdient hätte, wen es jetzt schon genau ein Jahr dabei wäre. Wäre das Gekkos one Zeitauflage also eigentlich "besser" als das JFK ? (für Dich)
Eine Frage der form halber (ich weis es nicht) Wie viel Mitarbeiter hat das Hoppers? Zwei? Ab wann sollten wir von einem Team reden?
Würgeengel kenne ich nur von Namen (und denke mal ist ein großartiges Team) . Was ist SO 36 ? Und die Entscheidung für den Würgeengel kommt ausschließlich weil du der festen Überzeugung bist, das es eines der besten fünf Bar Teams aus GSA ist - nicht weil Du da jemanden persönlich kennst oder einige gut Abende hattest?
Wie sind die Meinungen der anderen fleissigen Kritiker zu Thorstens Liste?
Gruß
Jörg Meyer
Wie gesagt Jörg ich mache nur die von mir kritisierten Kategorien. Zu den anderen Kategorien habe ich nichts beanstandet. Weil es mir zum wiederholten male nur um das Bewertungskriterium geht, was ich bei den 3 Kategorien bemängelt habe. Was anderes habe ich nicht geschrieben!
AntwortenLöschenMit dem zweiten Punkt gebe ich Dir natürlich recht wahrscheinlich sollte man es ganz rauslassen, wenn die Bar es nicht möchte! Sieht sonst komisch aus für die anderen Bars!
Das ist gute Frage Jörg ob das Gekkos für mich in Frage kommen würde, wenn sie schon ein Jahr bestand hätten. Aber die andere Frage ist doch, ist das Gekkos klassisch gesehen eine Hotelbar? Denn in der Hotelbar des Hilton habe ich gearbeitet. Das Gekkos ist eine extern betriebene Bar im Hilton. Deine Meinung?
Ist auch eine gute Frage ab wann ein Team anfängt Aber wenn ich mich nicht ganz irre und ich irre mich nicht weil gerade hier nachgeschaut http://mixology.eu/aktuelles/veranstaltungen/die-nominierten-der-mixology-bar-awards-2008/ war das Hoppers 2008 auch als Barteam des Jahres nominiert. Da hatten sie auch nicht mehr als 2 Leute. Also scheint ein Team schon ab 2 zubeginnen.
Kleine Berlinkunde vorweg, SO36 ist ein Kiez in Berlin-Kreuzberg wo heute auch die Bar die es nicht gibt stattfindet. Übrigens da ich mich Leuten nicht wirklich aufdränge und nur entspannt ohne Nerdgespräche was trinken möchte, kenne ich keinen vom Team persönlich. Es gehen aber auch genug andere Bartender in den Würgeengel, was aber kein Bemessungskriterium darstellen soll.
würgeengel würde ich auch zustimmen, 2x da gewesen und sehr warmherzig das ganze... distanzierte kommentare zum bar und weltgeschehen kommen leise über die theke gesprochen, kein wichtig tun...
AntwortenLöschencapri lounge stimme ich ebenfalls zu... jfk vielleicht.
aber auch die rivabar hätte ich zb. nominiert, nicht weil ich die leute da kenne, sondern weil sie über jahre hinweg gewachsen sind... konrad friedemann hätte ich auch gleich mit zum anwärter des aufsteiger des jahres mit einbezogen. alles was die jungs da tun ist teamarbeit, sie entwickeln gemeinsam neue cocktails und gehen gemeinsam an probleme heran.
.............freundlichst: marc stein
GEIL!!!!!!
AntwortenLöschenHallo Jörg,
AntwortenLöscheneins vorweg, ich finde es gut, dass du hier als mitverantwortlicher Stellung beziehst und auch auf die Kritik direkt reagierst. Dass es zu Beleidigungen in Deine Richtung gekommen ist,tut mir sehr Leid und war natürlich keines Falls von uns gewollt. Thorsten wollte lediglich hier lediglich konstruktive Kritik äußern und zur allgemeinen Diskussion anregen, was wie ich finde, völlig in Ordnung ist. Auch hat er nicht alle Nominierungen in Frage gestellt. Auch ich hab mich mit verschiedensten Bartendern der Republik über einige Nominierungen gewundert. Nachdem der Post von Thorsten erschien, erhielt ich mehrere Anrufe von Bartendern, die mir gesagt haben, dass ihn Thorsten aus der Seele spricht. Sie trauen sich aber meiner Meinung nach nicht sich hier zu äußern, da sie irgendwie negative Resonanz Seitens Mixology befürchten. So klang das jedenfalls durch die Blume gesprochen...
Hier nun wie versprochen meine Nominierungs-Liste:
Spirituose des Jahres:
Wie Mixology
Ich hoffe auf den Mezcal oder Sonnalta PX
Mein Tipp: Mezcal
Hotelbar des Jahres:
Wie Mixology
bis auf das Gekkos, aus den von mir oben genannten Gründen.
Stattdessen die Da Caio Bar im The George Hotel Hamburg. Das Team um Giovanni, Gordon und Dennis schafft schon seit über einem Jahr eine wunderbare Atmosphäre. Nicht zu vergessen, die fantastische Barterrasse auf dem Dach, die dort im Sommer betrieben wird.
Mein Tipp: Gekkos
Bar des Jahres:
Wie Mixology:
Statt B&B
Capri Lounge Köln. Tolle Bar mit einem positiv wahnsinnigen Volker Seibert.
Auch mit der Amano Bar werde ich nicht warm obwohl ich die Barleute klasse finde. Ich hätte hier Das Dinos in Wien nominiert.
Ich hoffe das Stagger Lee
Mein Tipp: Amano
Gastgeber des Jahres:
Wie Mixology.
Da ich Herrn Kettlitz(Fasanen47) nicht kenne, hätte ich vermutlich Mohammed Nazzal aus dem Al Salam in Köln oder Oliver von Carnap aus dem Lux Hotel nominiert.
Ich hoffe Erich oder Alessandro
Mein Tipp: Alessandro Romano
Mixologe:
Wie Mixology
Statt Goncalo, Volker Seibert
Hier wird es sehr schwer, weil alle hervorragende Barmenschen sind.
Ich hoffe alle!
Mein Tipp: Basti Drews
Newcomer:
Wie Mixology
Da ich Herrn Klubescheidt leider nicht kenne, hätte ich wahrscheinlich Hedvig Johannson aus der Envyy Bar in Berlin nominiert.
Ich hoffe Steffen oder Betti
Mein Tipp: Steffen Goubeaud
Barteam:
Wie Mixology.
Bis auf das Team der Bellini.
Dafür das Barteam des Ona Mor um Herrn Romano in Köln.
Hier herrscht Harmonie und wird präzise zusammengearbeitet wie bei einem Uhrwerk. Top!
Hier hätte man meiner Meinung nach auch das Team um Kappes/Toldi und Thompson nominieren können.
Ich hoffe Cortiina oder Stagger
Mein Tipp: Stagger Lee
Lebenswek:
Mein Vorschlag
Bill Deck Pussers Bar München.
Unter dem auch u. a. Charles Schumann lernte Cocktails zu mixen...
http://www.ganz-muenchen.de/gastro/restaurants/bar/pussers/ambiente.html
Neue Kategorie:
Bar Blog des Jahres:
Trinklaune.
Im übrigen finde ich die von Caro gemachten Vorschläge zur Findung und Nominierung sehr gut.
Werde am Samstag im Le Lion sein und hoffe da auf ein persönliches Gespräch, wenn es die Zeit zulässt.
Höflichst Olaf
Störfeuer:
AntwortenLöschenEine Bar des Jahres sollte erst einmal Kontinuität und Nachhaltigkeit unter Beweis stellen! Ein Jahr ist ein Witz, um das zu zeigen. Ab mindestens 3 Jahren wird es relevant.
Die Frage ist doch, ob es Inhaber und Team schaffen, den Drive des Eröffnungsjahres, in dem man den Bonus des Neuen hat, auch über eine längeren Zeitraum zu halten. Viele Bars schaffen es nicht. Dazu gehört auch das Team über die Euphorie des Eröffnungsjahres hinaus zusammenzuhalten oder seriös neu zu besetzen, so dass ein gewisses Niveau und Anziehungskraft erhalten bleiben.
Bei manch ehemals hochdekorierter Bar liegt die Halbwertszeit der Mannschaft unter 2 Jahre und die Attraktivität im Abschwung.
Gruss,
Jean-Pierre
@ Olaf, danke, werde ich später drauf eingehen.
AntwortenLöschen@ Thorsten
Du hast schon den ganzen Award im Wert kritisiert, aber wenn Du das Spiel nicht zu Ende spielen willst, akzeptiere ich das jetzt und werde nicht mehr nachfragen.
1.)
D.H. damit ich das richtig verstehe: Bei Bar des Jahres B&B rauslassen obwohl es deine Top fünf Bar ist. Dafür eine sechste Bar benennen, die Du weniger gut findest nominieren und das ganze aber in keiner Weise kommunizieren.
Richtig?
2.
Du weichst mal wieder aus. Also, das Gekkos ist eine Hotelbar, denn Sie ist in einem Hotel. (wow, welch Definition) Wirtschaftliche Eigenheiten zu berücksichtigen ist viel zu Komplex. Jedes Trader vic ist eine eigenständige Company - aber in einem Hotel. Einige Hotel gründen Profit Center für jede Abteilung, andere verschieden Firmen bzw. Gesellschaften. Was hat das alles mit der Kategorie Hotel Bar zu tun? Also nochmal: Gekkos ist Hotelbar. Gehört Sie für Dich zu den besten fünf im Lande, wenn wir die ein Jahres Regel außer acht lassen?
3.)
Team des Jahres. die Kriterien kommen aus 2008 - wurden aber mit den Jahren verfeinert. Anders gefragt. Würdest Du es "gerecht finden" eine zwei Personen Crew im Verhältnis zu einer zehn und mehrköpfigen Crew zu einem Bar Team des Jahres zu nominieren (was NICHT heissen soll, das William das nicht verdient hätte - es geht ums abklopfen der Kriterien). Es geht hier also nicht darum WAS schon einmal war. Es geht darum ob du das im aktuellen Kontext als berechtigt empfindest wenn wir von den fünf besten Bar Teams von GSA sprechen?
Wir kommen der Sache mühsam näher :-)
Gruß
Jörg Meyer
Dann will ich doch auch mal ein paar Wörter in die Tasten hauen.
AntwortenLöschenIch bin zur Abwechslung mal mit Jean-Pierre Ebert einer Meinung. Sowohl eine Bar, als auch ein Barteam zeichnen sich durch Beständigkeit aus. Der anfängliche Hype kann nämlich tatsächlich nach einem Jahr ganz anders ausschauen. Zu diesem Zweck sollte einfach nach mehr als einem Jahr besucht bzw. getestet werden. Nach Möglichkeit einmal unter der Woche, einmal am Wochenende. Ist unter Stress das Team immernoch so toll, wie an einem entspannten Abend? Und richtig, vielleicht sollten das Menschen tun, die weniger bekannt sind, das macht meiner Meinung nach einen solchen Test authentischer, als wenn man sich für Mr. XY besondere Mühe gibt.
Wo ich mit Thorsten einer Meinung bin, ist die Tatsache, dass man in einer Bar, in der die Fluktuation der Bartender/innen sehr hoch ist (Chrsitinas Gründe mal völlig beiseite gelassen) kann man nicht von einem TEAM sprechen. Das gilt z.B. für die Bellini Lounge. Ein Team wächst nur mit der Zeit zusammen und spielt sich aufeinander und auf die Gäste ein. Sowas passiert nicht von heute auf morgen. Siehe Riva Bars tolles Team. Das ist ein hartes Stück Arbeit. Von daher sollte sich ein Bewertungskriterium nur dahingehend ändern, dass entsprechende Bars einfach mal ein bisschen besser beleuchtet werden bzw. meinem Vorschlag entsprechend, einfach mal öfter besucht werden.
Was alles andere betrifft:
Vielen Dank Herr Marc Stein - Sie treffen mit Ihrer Beschreibung über den Habitus der ganzen Szene den Nagel auf den Kopf...
@ jörg:
AntwortenLöschendu versuchst nicht auf thorsten einzugehen, sondern du willst ihn dahin führen deine kriterien für die jeweiligen nominierungen zu akzeptieren. das ist keine argumentation sondern verhönung der anderen meinung und das kam noch nie gut an. außerdem ist deine schreibweise in keinstem sinne eingehend, sondern eher provokant und herablassend.
das ganze thema ist im grunde genommen zu recht augetreten und natürlich haben sich du und die anderen mehr gedanken über die nominierungen gemacht, als manch anderer. ich finde dennoch sind hier viele themen auf den tisch gekommen, z.b. das mobbing thema, welches sich sogar bis zu meiner theke in dortmund herumgesprochen hat, und ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass einer von mixology das nicht gewusst hat.
vielleicht sind hier und da ein paar fehler aufgetreten, die kann man korrigieren. ich habe aber bei deinem schreiben eher das gefühl, dass es dir lässtig ist, dass eure nominierungsvorschläge in frage gestellt werden. sorry, aber so kommt es mir beim lesen deiner meinung vor. vielleicht sind wir deswegen öfter mal aneinander geraten... ich kann mich allerdings auch nicht davon frei sprechen ab und zu den falschen ton getroffen zu haben... wir sehen uns beim bcb und können zusammen in die kamera grinsen!:)
sorry hab nicht drunter geschrieben wers war:)
AntwortenLöschenmarc stein
@Marc,
AntwortenLöschenIm Ton vergreife ich mich meiner Meinung nicht. Er ist direkt, wie auch die Kritik von Thorsten. Verhöht habe ich Thorsten Aussagen nicht und werde ich auch nicht.
Dein Gefühl, das es mit lästig ist, stimmt nicht. Ich freue mich über Kritik. Diese wird auch sofort umgesetzt, siehe Duplais. Und ich werde sicherlich nicht behaupten. das die Awards "fehlerfrei" sind. Dafür ist das Projekt einfach sehr sehr groß - die Erwartungshaltung ebenfalls größer.
Ich glaube hier werden einige Dinge extrem verwechselt, bzw. nicht bedacht. Ich habe bislang Thorsten einige Fragen gestellt, zugegeben direkt, da wir sonst nicht zur Beantwortung gekommen wären. Ich brauche diese Antworten, um Ihm hier meine kommende Antwort darzulegen.
Da wir alle gefangen sind, in unserem Bezugsrahmen, und eine absolute Objektivität naive Illusion aber niemals real möglich ist. Das deshalb gleich von Klüngel die Rede sein muss, halte ich für respektslos.
Ich werd eOlaf noch ein paar Fragen stellen und werde dann auf alle Punkte hier eingehen. Wenn Dein Ton so überraschend konstruktive bleibt, gerne auch auf Deine.
Ich bitte um Geduld, ich werde hier in den nächsten Tagen (vielleicht auch schneller) ausführlich antworten.
Ich finde das Thorsten und einige sich hier im Ton vergriffen haben. Damit meine ich gar nicht gegenüber meiner Person (besonders nicht direkt) sondern Gegenüber einigen nominierten Kollegen. Die Kritik ist völlig in Ordnung (womit ich sie aber nicht in allen Punkten als berechtigt anerkennen möchte), der Ton ist für mich respektlos. Respekt ist ein hohes Gut - der Anlass, diesen hier mit Füßen zu treten, scheint mit nicht gegeben.
Erster Drinks beim BCB auf mich.
Gruß
Jörg Meyer
Olaf,
AntwortenLöschendanke. Ein paar Fragen noch zu deiner Liste:
Hotel Bar des Jahres:
Wenn wir die „Ein Jahres Grenze“ mal weg lassen und anerkennen das es eine Hotelbar ist (Amano wird z.B. auch fremd betrieben, Trader vic, siehe oben etc) - würde Roomers dann für Dich zu den besten 5 von GSA gehören?
Bar des Jahres:
Gehört B&B für Dich zu den besten fünf Bars des Landes? Wenn ja, wer ist die sechste, die Du nur „nachrücken“ läßt? Wie würdest Du die Situation mit B&B Deinen Lesern kommunizieren?
Mixologe
Bei Goncalo die gleichen Fragen wie bei Bar des Jahres für B&B
Barteam:
Eigene Anmerkung: Ich bin in die Jury „gewechselt“ unter der Auflage, das keine Bar / oder Mitarbeiter, Kollegen etc der Jurymitglieder mehr nominiert werden können. Mario Kappes war mit hohen Punktzahlen als Mixologe des Jahres vom Beirat vorgeschlagen worden, ebenso Gabriel Toldi in der Kategorie Newcomer.
Frau Thompson arbeitet leider schon seit einigen Monaten nicht mehr im Le Lion. Wenn eine einjährige Teamzusammengehörigkeit gefordert wird, wie könnte dieses Team dann dazugehören? Weil Du es gut kennst?
Stefan Gabaniy hat uns zum Treffen des Nominierten Wahl in Zürich mitgeteilt, das er sich in Kürze vom Schumanns trennen wird, bzw zum Zeitpunkt der Awards dort nicht mehr arbeiten wird. Wir haben dennoch das Schumann‘s & Team aus den Nominierungen raus gelassen, da wir nicht wussten, inwieweit dies vom Beirat berücksichtig wurde. Sprich, einige Beiratsmitglieder haben auf dem Schirm das Jury Mitarbeiter eh nicht nominiert werden und nennen die dann erst gar nicht, andere haben das dezent „vergessen“ und nennen diese auch in Ihren Favoriten.
Anmerkung
„Kenne ich nicht“ ... gut, damit haben wir Olafs Nominierte. Aber die Bitte war ja auch, das ohne eigene Vorlieben, sozusagen WIE für die Awards zu machen. Darf ein „Kenne ich nicht“ bei z.B. Herrn Klubescheidt als Ausschlusskriterium dienen? Wie wollte sich Olaf Wüstenhagen, als fiktives Jury Mitglied, das nötige Wissen besorgen. Und das ganze in einem realistischen Rahmen. Der Form halber sei erwähnt: Jury Arbeit ist unentgeldlich.
(einmal im Jahr gibt allerdings ordentliches Essen und Drinks zum großen Pow Pow in Zürich, Flug und Hotel etc werden gezahlt)
Anmerkung zwei, zu Deiner „Einleitung“:
Olaf, ich habe kein Problem mit Kritik. Und das hier auch einige male anonym Beleidig wurde, ist dann wohl so. Nicht Euer / Unser Problem.
Interessant allerdings finde ich Eure / Deine Sicht der Dinge, das das hier besonders Konstruktive gestartet ist. Jetzt reißen sich hier alle ein wenig am Riemen, gut so. Musste halt mal einer mit der Faust auf den Tisch hauen.
Aber ich glaube, Ihr habt nicht auf dem Schirm, das Thorsten (und Du eventuelle durch deine Zustimmung, Ergänzung) hier respektlos über Kollegen schreibt/en. Nenne mich Goldwaagen leger, aber es geht hier um Kollegen die wir alle sehr schätzen, mit denen wir auf jedem Bartender Event gerne einen Drink zusammen nehmen. Das nennt man deren hart erarbeiteten Auszeichnungen, auf die diese Stolz sind, nicht leichtfertig „wertlos“ oder „leicht bedenklich“ ... Die Awards sind extrem wertvoll. Deswegen nehmt Ihr Sie ja alle so ernst und teilweise leider auch verbissen. Ein freundschaftlicher sportlicher Gedanke ist leider abhanden gekommen, dazu später mehr.
Deswegen rufen Dich doch Menschen an und trauen sich, ob des Buhmanns Mixology, Euch die Sympathie auszusprechen. Ähnlich wie ich seit dem Posten hier Mails bekomme die halt Euch Beide, eurer Anliegen hier und gerade Euren Ton extrem in Frage stellen.
Also noch einmal: So wenig wie ich es mag, wenn mir jemand Leichtfüssigkeit bei einer Arbeit unterstellt, die ich sehr ernst nehme - genauso sehr möchte ich klarstellen, das ich Kritik schätze, mag, ja liebe.
Was ich nicht mag, ist wenn Ihr Kollegen öffentlich beleidigt. Und das habt Ihr hier getan. Das müssen wir säuberlich trennen.
Aber, dazu in kürze mehr, freu mich auf die Antworten meiner Fragen
Gruß
Jörg Meyer
@Mike Meinke,
AntwortenLöschenach so, hätte ich fast vergessen, jemand den umtriebigen Herren gesehen? Herr Meinke, sie schulden mir noch eine Antwort auf die Frage wie den Die Lösung Bezüglich B&B / Ginçalo bei Bar des Jahres und Mixologe Ihrer Meinung nach hatte von statten gehen sollen?
Gruß
Jörg
Moin Jörg,
AntwortenLöschenzu 1 ich gebe zu das Thema ist Heikel und wahrscheinlich ist es doch so am besten wie Ihr es gemacht habt. Ne gute Lösung gibt es dafür nicht!
zu 2 wenn ich ehrlich bin sehe ich die JFK Bar weiter vorne und somit sage ich nein gehört sie nicht.
zu 3 laut definition bei Wikipedia fängt ein Team bei 2 Leuten an. Zumal das Hoppers am Wochenende auch zu dritt arbeitet! Aber Jörg ist es denn fair nur auf grund der größe der Bar nicht nominiert zu werden obwohl sie die gleiche arbeit leisten wie die anderen in der Bar XY mit 8 Leuten? Ich finde nicht.
So ich hoffe wir sind der sache wieder mühsam etwas näher gekommen ;-)
Gruß
Thorsten
:-) ... übrigens der Form halber sind mir weitere Kosten für die Jury eingefallen. Jeder Email verkehr wird am Tag gesammelt, ausgedruckt und per Kurier an Herr Scholl geschickt ! Ich denke mal, wenn wir hier fertig sind können Sanjay/Beuser erstmal Papier kaufen gehen...
AntwortenLöschenDas glaube ich auch, aber ich beteilige mich gerne an den kosten ;-)
AntwortenLöschenDie Awards verfolgen ja auch wirtschaftliche Interessen. Ich denke, das schaffen die Veranstalter allein.
AntwortenLöschenMmmm...Ich sags mal so....
AntwortenLöschenFreiwillige vor - kommt gerne zu einer Gastschicht vorbei gerne Freitag oder Samstag, wo es richtig rockt.
Bei einer HH zu 4,50€ der Cocktail, 120 auf der Karte (wo mittlerweile an einigen Tagen ein Umsatz an die 4stellige Zahl erreicht wird!!)
Belastbares gutes Personal findet man halt nicht an jeder Ecke.
Wer hat jetzt den Arsch in der Hose??
Ich jedenfalls trotz aller Hürden etc. pp. seit fast 2 Jahren und ich bin
verdammt stolz darauf - aufgeben ist nicht so mein Ding!!
Gruß Cordi von der Bellini Lounge
@Christina: Da kann ich dir nur zustimmen: DIESE Nominierung war für mich der Schenkelklopfer des Monats!
AntwortenLöschenUnd jetzt alle schön sachlich bleiben ...
AntwortenLöschen@Jörg
AntwortenLöschenich bin dir nichts schuldig...
eher habe ich noch was gut bei dir, weil ich dich auf einen Fehler hingewiesen habe. ;-)
Gelegentlich kann ich mich aus beruflichen Gründen auch nicht um jede Vereinsquerele ausführlich kümmern.
Sorry aber da geht die Arbeit an und in der Bar vor.
Ich hätte die Nichtnominierung der Bed & Breakfastbude akzeptiert und auch das der freakige Bartender diese nicht für sich will.
Wahrscheinlich hätte ich sie daher nicht genannt, sondern charmant umschrieben a la Asterix.
Ganz GSA-Barland freut sich auf die Mixologyawards...
Ganz GSA-Barland?!?
Nein!, denn eine kleine Bar in Mitte mixt lieber, als nominiert zu sein, die daher diese Nominierung auch nicht möchte...
aus Gründen des Respekt für deren hervorragende Arbeit im Sinne der Barkultur akzeptieren wir dies...
sorry muss jetzt mal wieder weiterarbeiten
@Mike, Teil I
AntwortenLöschen(mach hier mal nicht so auf geschäftig ;) )
aber so ähnlich steht es ja in der Veröffentlichung. Was genau ist denn daran - Zitat "nicht sonderlich gelungen"? Das verstehe ich jetzt eher noch weniger ?
Die Jury hat die fünf Favoriten festgelegt. Die Stimmen des Jury Beirates waren haushoch, bei Bar des Jahres und Mixologe für B&B und Gincalo. Niemand hatte mehr Empfehlungen. Wir haben die Nominierten jeweils danach angesprochen (wegen Fotos etc).
Gonçalo hat sich darauf hin bei mir gemeldet, das er die Art der Ansprache unglücklich fand. Zwei junge Damen, die er nicht kannte, sprachen Ihn auf der Strasse vor der Bar an, informierten ihn und baten ihm im Namen von Mixology um Bilder.
Die Form war demzufolge unglücklich und da habe ich im zugestimmt. Es war hier aber noch nicht die Rede von Ablehnung etc. .
Verbesserungswürdiger Verfahrensfehler - wenn man wünscht, auf freundschaftlicher Ebene zu erklären (Im Haus Barworkz gab es gerade Nachwuchs was zu Plan Änderungen führte). Wenn man aber auf dem formellen Weg besteht, zugegeben eine unglückliche Ansprache.
Wochen später (!) erreichte Sanjay eine Email, die diese Form kritisierte. Ich wurde „dazu geholt“ (oder soll ich sagen in CC gesetzt). Im Rahmen dieses Email Verkehr wurde die Awards abgelehnt. Mit sich ändernden Erklärungen. Es kamen so charmante Aussagen wie das B&B ist für Gäste, nicht für Bartender und Schreiber gedacht. (?)
Ich respektiere Gonçalo und diese Entscheidung vollends. Die Jury ebenfalls. Jeder mag Ihn. Schwierig für mich, uns, war der lange, konfuse Weg dahin.
Nun kommen wir aber zu dem Punkt, da das ganze Publiziert werden muss. Wie das tun?
Die Bar kommentarlos rauszulassen? Schwierig! Weil sie hatte die meisten Stimmen vom Beirat und der Gemeinde. Alle lieben B&B, jeder hätte gedacht - was soll das? Schiebung, Schmuh etc. Also, es muss kommuniziert werden!
Fünf Bars nominieren und erwähnen das Goncalo eigentlich dabei gewesen wäre, es aber nicht möchte. Kann man machen. Allerdings, ob der ganzen schnellen Kritiker bei dieser Geschichte ebenfalls schwierig.
Letzt endlich, um es fair zu halten, so meine Meinung, Entscheidet die Jury sich für fünf Nominierte. Wenn einer dieser Nominierten Wochen später plötzlich die Nominierung von sich weist, ist es für mich gefühlt nicht richtig, jemanden "nachrücken" zu lassen. Wäre das gerecht ? Die Jury, 6 Personen, und 50 gut vernetzet Menschen (Jury Beirat) aus der Mixology "Szene", empfehlen die besten Bars und Mixologen des Landes. Sie möchten diesem "Bekannten und/oder Freund" ein großes Kompliment machen. Dieses Kompliment scheint so unerträglich, ja fast Flecken behaftet, das man es nicht mit rumtragen möchte.
ok.
Ende Teil I - siehe Teil II
Mike Teil II
AntwortenLöschenGegenfrage: Wäre es nicht ebenso ok gewesen, wenn Gonçalo die Nominierung einfach annimmt. Er muss ja nicht zum Award kommen und das ganze Tam Tam mitmachen. Unglücklich - aber auch ok.
Ist es verwunderlich, das Menschen, die einem seit Jahren kennen, auf dem Weg begleiten, „mit groß gemacht“ haben, jemanden immer fördern, als Zeichen der höchsten Anerkennung jemanden ein Kompliment aussprechen möchten?
Muss man das mit Füßen treten? Diesen Wegbegleitern vor den Kopf stoßen, Sie selber in die missliche Situation bringen, jetzt in Erklärungsnöten zu sein?
Don Gabanyi, Gregor Scholl, Beate, Helmut & Mixology, vielleicht meine Person mit Lion & TM‘s. Ist es ein so ehrbarer Zug, uns alle hier, und das war uns klar, in Erklärungsnöte zu bringen? Alles Personen die Goncalo schätzen, die eine persönliche Geschichte mit Ihm haben, Ihn fördern oder gefördert haben ?
Ist das ein feiner Zug in einer kleinen „Szene“ mit der man groß geworden ist? Macht man so etwas?
Richtig ist: Wir haben den Nichtnominierungs Wunsch von Gonçalo respektiert. Und zwar aus einem großen gemeinsamen Nenner: Respekt! Diesen habe ich von Gonçalo uns geben über bei der Art der Entscheidung und des Verlaufs der Absage in Teilen vermisst. Das habe ich ihm auch so gesagt. Kein großes Thema. Wir werden trotzdem weiterhin gerne zusammen einen Gin & Tonic trinken.
Uns bei der Art unserer Bekanntgabe fahrlässiges Handeln vorzuwerfen finde ich schwierg. Glaubst Du wirklich, das von mir oder anderen Freunden Gonçalo‘s, irgendeine Ihn betreffende Entscheidung, unüberlegt und leichtfertig getroffen wird? Man kann mich gerne Fragen, wie es dazu gekommen ist. Dann lege ich gerne meine Sicht der Dinge dar. Du und andere hier, sollten nur vielleicht nicht gleich vorschnell darüber Urteilen.
Kleiner Tipfehler : Jury Beirat - 20 zwanzig personen ! Pardon
AntwortenLöschenBei manch Nominierung kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese nicht unverdient sind, vom Standpunkt der Jury aus. Und natürlich für das Gros der vernetzten Barwelt. Man möge mir verzeihen, wenn ich auch die provokante Frage stelle: Hängt die Nominierung und der Zuspruch auch mit der Rechnungshöhe zusammen, die für manch Gastronomen in der einen oder anderen gut laufenden Bar gen Null geht? Bei dem geringem Einkommen eines Barmanns (wie Jörg bereits in seinem Blog schrieb), entsteht eine gewisse Begeisterung. Gut, nennen wir es These.
AntwortenLöschenIch weiß von manch leidenschaftlich betriebener guter Bar in "20000-Seelenörtchen", wo es ungleich schwerer ist auf hohem Niveau zu arbeiten und die es wohl ebenso oder noch mehr verdient hätten.
Mein Vorwurf an die Jury ist schlicht und keine These: Ihr habt Euch zu wenig Gedanken gemacht, ihr habt Euren Job zu wenig Ernst genommen! Bei den Nominierungen seit Ihr bestimmt nicht objektiv gewesen, sondern nur im Kreise der Vorlagen geblieben. Und selbst da habt ihr nominiert, wo ihr glaubtet, den Massengeschmack zu treffen. Nur so kann man die Aufstellung des Bellinis bewerten.
Jörg gerade für Dich ist die Jury-Mitgliedschaft der BCB-Awards lediglich eine dringend gebrauchte Bühne. Das war viel Arbeit? Du meintest Wohl viel Kommunikation und sich wohlfühlen im Umkreis der Großen. Solide, fundierte Jury a r b e i t, Recherche (!!!), Vergleichen, Abwägen usw. sieht anders aus. Zumindest hättet Ihr Euch ein paar Assistenten leisten können, die Euch die A r b e i t abgenommen hätten. Dann wären vielleicht auch ganz andere Namen und Bar aufgetaucht.
Gruss, Jean-Pierre
Ich bitte um Verständnis das ich hier in keiner Weise auf Jean Pieres Äußerungen eingehen werden.
AntwortenLöschenIch denke allen Lesern ist bekannt wie das zwischen uns beiden endet endet.
Schenken wir Jean Piere die Bühne hier, die er so nötig braucht und den Sieg hier.
Es sei erwähnt, das seine Bar, die rivabar, ein fantastisches Barteam hat. Dort werden großartige Drinks gemixt. Auch wenn die rivabar nicht unter den Nominierten des Awards ist, gehört sie sicherlich zu den Besten unseres Landes. Jedem von uns sei die rivabar als Besuchs Tip für den nächsten Berlin Besuch bzw. BCB empfohlen sei.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Meyer
In Ergänzung zu Herrn Meyers Ausführung bezüglich dem Verfahren mit Buck & Breck sowie Goncalo selbst möchte ich ergänzen, dass die Rückmeldung seitens der Bar/Goncalo mit dem Wunsch der Nichtnominierung erst kurz vor Druckabgabeschluss der Mixology Bar Awards Broschüre bei uns eintraf.
AntwortenLöschenDa die Jury sich auf fünf Nominierte festgelegt hatte, ohne nachfolgenden Positionen (sprich Plätze 6-10) zu definieren, war es schlicht zeitlich ein Ding der Unmöglichkeit einen "Nachrücker" zu bestimmen.
Zum einen hätte dies (der Fairness halber) einer Absprache aller Jurymitglieder bedurft, was aus Urlaubsgründen im betreffenden Zeitraum nicht möglich war, Zum anderen wäre es uns als ausführender Agentur nur schwer möglich gewesen, den Nominierten rechtzeitig zu informieren und Bildmaterial/Informationen anzufordern.
Keiner aus dem Team der Mixology Bar Awards ist glücklich über diese Situation, ich denke aber, dass die Jury unter den gegebenen Vorausstzungen die vermeintlich beste Lösung gewählt hat. Der Wunsch von Goncalo und des Buck & Breck wurde respektiert und die Öffentlichkeit nicht im Unklaren gelassen.
Hallo Jörg
AntwortenLöschenZur Hotelbar:
Ja, dass Roomers würde für mich dazu gehören.
Zur Bar des Jahres:
Ja, das B&B gehört für mich zu den Top 5
Das die Bar nicht nominiert werden wollte hätte ich vielleicht gar nicht erwähnt, oder drunter geschrieben.
Und Nachrücken würde ich das auch nicht nennen, den alle nominerten haben es gleichermaßen verdient.
Mixologe:
Genau wie Bar des Jahres
Barteam:
Die Regularien kann ich ja nur kennen, wenn ich Mitglied der Jury oder des Beirates wäre. Und Du hattest mich nach meiner Meinung gefragt.
Anmerkung zu deiner Anmerkung.
Kenne ich nicht heißt, dass ich mir kein Urteil über andere erlauben kann. Wenn ich ein Mitglied der Jury wäre, würde ich mich ganz anders damit befassen und sicher Herrn Klubescheidt auch kennen. Zu dem besteht die Jury nicht nur aus einer Person. Ich wage zu bezweifeln, dass alle Mitglieder in allen Bars waren. Wie soll das auch gehen? Und ist auch kein muss. Dafür sind ja genug Menschen im Beirat.
Anmerkung. Das ich respektlos bin oder sogar beleidigend gewesen sein soll, weise ich scharf von mir. Du weißt, dass ich vor jedem Bartender, - manager,- back, der jeden Tag hinter dem Tresen steht Respekt habe. Genau wie ich weiß, dass auch Du vor meinem Berufstand Respekt hast. Auch war ich, wie ich finde in meinen Äußerungen gegen keinen deiner Kollegen respektlos oder habe ihn beleidigt. Wenn ich Kritik übe, dann bedeutet das nicht gleich Respektlosigkeit. Anders gesagt, wenn ich von einem Bartender einen Drink bekomme, der nicht gut ist, sage ich es ihm auch. Das fand bis jetzt auch keiner respektlos oder fühlte sich beleidigt. Zu dem spreche ihm/ihr niemals ihre/seine Kompetenz ab. Was meinst Du wie oft ich respektlos in meinem Beruf behandelt werde. Über Beleidigungen brauche ich erst gar nicht zu reden. Deswegen meine ich das gut beurteilen zu können.
Die Awards sind wichtig. Hart erarbeitet. Verdient. Auf jedenfall. Und man kann zu Recht Stolz darauf sein. Aber man wird ja wohl auch mal etwas hinterfragen dürfen. Und ich glaube, dass sich jeder darüber freut, egal was Pannek oder Wüstenhagen dazu sagen. Wer sind wir den schon?
Außerdem hast Du schon richtig bemerkt, dass ich Worte wie bedenklich oder wertlos nicht benutzt habe. Du hast mir die Regularien der Hotelbar erläutert (die ich nicht wissen konnte)und deshalb ist das Gekkos wohl zurecht dabei. Glückwunsch! Ich habe es ihnen aber auch vorher schon von Herzen gegönnt.
Aber auch allen anderen herzlichen Glückwunsch zur verdienten Nominierung.
Olaf
Vielleicht noch ein Gedanke dazu. Vorweg möchte ich schicken, dass es mir prinzipiell 'Wurscht' ist, wer in der Jury sitzt, wer nominiert wurde und wer gewinnt.
AntwortenLöschenIch kann mir glücklicherweise ungestraft, erlauben, mit einem gewissen, objektiveren Abstand auf die Dinge zu schauen, zu provozieren, zu polemisieren, klare Abgrenzung zwischen Meinungen zu schaffen und Thesen aufzustellen.
Preise werden auf jedem Dorf- und Schulfest vergeben. Ob das immer alles mit rechten Dingen zugeht? Egal - man sollte meinen, das gilt auch für die BCB-Awards?! Ohne ins Detail zu gehen, offensichtlich ist das eine Fehlannahme.
Verlangen kann man, dass eine derart öffentliche Nominierung und Preisverleihung langfristig, fundiert, transparent, vorurteilsfrei und objektiv durchgeführt wird.
Das war hier nicht nur gefühlt nicht der Fall. Man hätte meinen können, dass im fünften Jahr der Awards ein professionelles Upgrade fällig gewesen wäre.
Gruss, Jean-Pierre
Olaf, Danke.
AntwortenLöschenIch habe gesagt, das Thorsten Formulierung für mich und andere respektlos waren (und das du da eventuell durch die "Zustimmung" mit "reingerätst", was aber, wie du hier selber aufführst, nicht richtig ist).
Fakt ist, das ich Feedback bekomme, wo Thorsten Äußerung (und du wirst dort manchmal mit genannt, ob dieses ungerechtfertigten zusammenlegens) als respektlos bezeichnet wird. Und ich finde einige Äußerungen in Thorsten Kritik ebenfalls respektlos. Das heißt aber nicht das ich mit Kritik als solchem ein Problem habe.
Es geht hier um diesen einen Post, nicht darum das Du oder auch Thorsten sich grundsätzlich oder z.B. mir gegenüber respektlos verhalten würdet.
Ich weiss, das Ihr sehr umgängliche Gesellend fit mit denen ich gerne einen Williams Sour trinke.
Es geht darum, das auch von Dir angenommen wird, das die Kritik bislang eher konstruktive sei, und ich euch für meinen Teil mitteilen will, das das nicht richtig ist. Die Kritik war nicht konstruktive. Sie war für meinen Teil wenig durchdacht, aus dem Bauch heraus, unglücklich formuliert, dadurch zum Teil respektlos gegenüber anderer Leute Arbeit (Kollegen und Jury).
Aber vielen Dank für Dein Antwort, ich werd mal was zusammen schreiben ...
Gruß
Jörg
Die Regelungen beim Team habe ich nicht formuliert, sondern sie wurden hier formuliert.
Ist das so Jean Pierre? Wie sähen denn Deine "professionell upgegradeten" Nominieren aus?
AntwortenLöschenGruss
Jörg Meyer
"Nominierten" - pardon Jean Pierre
AntwortenLöschenWas für ein Schlagabtausch!!!
AntwortenLöschenDann steht für die nächste Nominierung wohl eine neue Jury fest?! Besetzt mit den Schreibern dieser Wortfechterei hier, oder?!
Jetzt kommt mal alle wieder runter und tauscht EUCH aktuell beim anstehenden BCB vor Ort aus.
Ich spreche eh mit den Teilnehmer hier - gerne sogar. Und nein, ich finde wir tragen das hier aus. Hier hat begonnen, hier kommen wir zu einem Punkt. Dann kann man nämlich auf dem BCB deutlich entspannter zusammen trinken.
AntwortenLöschenGruß
Jörg Meyer
Hallo Jörg,
AntwortenLöschenwie jetzt, Du würdest einen mit mir zusammen trinken?
(Wenn das mal nicht schon daran scheitert, dass ich als Mixology-Abonnent ohne bewusst wahrgenommene und leider nicht ohne gewissen Aufwand feststellbare AboID - deshalb zahlungsunwilliger BCB-Interessent - bisher keine Eintrittskarte habe. Der Herr Chefredakteur hat sich auf meine Anfrage für mindestens 1 Freikarte um ggf. einige schöne Frauen ins Schlepptau zu nehmen, um für den Fall, dass Du nicht mit mir anstößt, Ersatzgewappnet zu sein, auch nicht mehr gemeldet ;)
Dein Lob ist rührend, herzlichen Dank.
Deine Frage nach meiner Nominiertenliste muss ich abschlägig beantworten. In anderen Worten, ich habe keine, und bin auch nie auf die Idee gekommen eine aufzustellen. Sollte ich auch nicht, da ich weder in der Jury sitze und mich damit der Kritik stellen muss, noch lang oder zumindest mittelfristig danach gefragt wurde, um fundierte Angaben zu machen oder gar die genauen Kriterien mitgeteilt bekommen habe. Letztere sind in den Untiefen des Informationskosmos nicht verfügbar bzw. nur in Bruchstücken. Ich gehe davon aus, dass Deine Frage rhetorischer Natur war.
Aber mehr Details gern FtF in alkoholgelockerter Atmosphäre, wenn Du mir nicht aus dem Weg gehst und ich mich um eine Eintrittskarte zum BCB nicht weiter bemühen muss. In letztem Punkt sei mir das divenhafte Benehmen zugestanden.
Gruss,
JP
p.s. Ich habe - leider - nichts Konstruktives zu den Awards beizutragen. Was nicht heißen soll, mir fällt nichts ein. Ganz im Gegenteil. Außerdem ist das Kind schon im Brunnen. Folglich ändert sich auch nichts mehr.
84 Kommentare. Stellt sich die Frage, ob es sich nicht mit bereits 10 Kommentaren erledigt gewesen wäre, wenn man die Traute gehabt hätte zu sagen:
AntwortenLöschenGut, die Juryarbeit war kein Glanzstück. Nächstes Jahr mach ich es besser. Oder gar: Nächstes Jahr darf jemand anders zeigen, dass er es besser macht.
Antwort Teil I
AntwortenLöschenSo, komme ich mit etwas Verspätung zu meiner „Meinung“ zu Thorstens und anderen Aussagen hier zum Thema Bar Awards. Der Form halber sei erwähnt, das ich hier weder für die gesamte Jury spreche, noch für den Veranstalter.
Es werden sich eventuelle eine paar Inhalte aus den vorangegangenen Kommentaren wiederholen - ich bitte um Nachsicht.
Ich kenne Thorsten als sehr umgänglichen und bedachten Kollegen. Daher glaube ich, das ein Teil seiner Kritik beziehungsweise auch die Interpretation seiner Formulierungen vielleicht nicht zwingen so „scharf“ von Ihm gedacht war. Andererseits, man sieht es in einigen nachfolgenden Kommentaren, wenn jemand den Stein ins rollen bringt, stimmen ein paar weitere gleich voll mit ein. Leider manche auch in einen nicht akzeptablen Ton.
Der Ton war rauh. Kollegen wurden de-nominiert. Übler Berlin Gossip wurde breit getreten und Personen persönlich beleidigt. Die Jury hat sich nicht genug Gedanken um die Awards gemacht, ja, schlimmer noch: Klüngel und Vetternwirschaft schwebten in einigen Kommentaren mit. Haben die Awards noch einen Wert?
Ganz sicher! Einige „Urteile“ wurden hier teils vorschnell und unbedacht gefällt. Dies liegt einerseits an völlig überzogenen, unrealistischen Erwartungen und andererseits fehlt mir in der gesamten Debatte ein gesunder sportlicher Grundgedanke.
Lobenswert sind hier einige tolle, denkenswerte Verbesserungsvorschläge zu den Awards. Und wie auch bereits gesagt, finde ich die Kritik an den Awards grundsätzlich förderlich. Sie ist so alt wie die Awards. Und auch notwendig. Leider gab es nach jedem Award, auch bedenkenswerte Entgleisungen von „Nichtgewinnern“ die man so nicht erwartet hätte. Die Awards sorgen für eine Menge Emotionen - weil Sie, so denke ich, einen hohen Stellenwert in unserer Branche haben.
Zunächst einmal habe ich Thorsten und auch Olaf gebeten, mir „Ihre“ wertigen Nominierten Listen zu nennen. Es gibt folgende Kategorien:
- Bar des Jahres,
Hotelbar des Jahres,
Bar Team des Jahres,
Mixologe des Jahres,
Newcomer des Jahres,
Gastgeber des Jahres
(jeweils 5 Nominierte pro Kategorie)
Spirituose des Jahres
Bartenders Choice
(jeweils 10 Nominierte Produkte)
Auszeichnung für das Lebenswerk - Ohne Nominierung, wird ohne Wahl an eine Persönlichkeit unserer Branche verliehen
Antwort Teil II
AntwortenLöschenich möchte beim kommenden Vergleich die Kategorien Spirituose, Bartenders Choice und Lebenswerk ausklammern, da es hier keine Kritik gab. Bei den anderen sechs Kategorien gab es jeweils 5 Nominierte, insgesamt somit dreizig Nominierte.
Thorsten hat bei Bar Team des Jahres recht viel gewechselt. 4 neue Nominierte gegenüber unsere Wahl, bei Bar des Jahres ist es schwieriger: Er hat die „Capri Lounge“ nachrücken lassen, obwohl für Ihn das Buck & Breck zu den besten des Landes gehört. Allerdings mir bei Nachfrage zugestimmt das unsere „Lösung“ gut ist, also hier kein Unterschied.
Bei Hotelbar des Jahres hat er sich gegen das Gekkos entschieden. D.h er hat insgesamt 5 Nominierungen geändert, davon fast alle in einer Kategorie. In Zahlen ausgedrückt: Thorsten geht zu 83,5% mit unseren Nominierungen total konform. Ich weiss nicht wie es der Mehrheit der Leser hier so geht, aber 83,5% ist eine saubere „zwei“, ein absolutes „gut“. Aber warum dann „Wertlos?“
Kommen wir zu Olaf:
Änderungen:
2 x Bar des Jahres
1x Gastgeber
1x Mixologe
1x Newcomer
1x Barteam
Auf Nachfrage gab es Zustimmung das B&B und Goncalo zu den besten fünf des Landes gehören, allerdings gab es keine Einigung wegen des Nachrückens, deswegen lasse ich diese hier zu „meinen“ Ungunsten stehen. Roomers wäre allerdings wieder bei Hotelbar des Jahres ok. Dabei habe ich gesehen das mir hier bei meiner Nachfrage ein Fehler unterlaufen ist. Gemeint war das Gekkos, den hierum ging es ja schließlich. Also, mein Fehler, lassen wir es bei den 6 Änderungen. Sprich 80% der Jury Ergebnisse sind übereinstimmend mit Olaf Nominierten. Wieder eine „zwei“, ein „gut“. Aber sind 80% wirklich eine ernst gemeinte Zustimmung zu „Wertlos“?
Ich hab die Beiden gebeten, Ihre „Nominierungen“ im Sinne wie die Jury durchzuführen. Also Ihre persönlichen Lieblinge nicht zwingend zu nominieren, sondern wie die Jury, versuchen die „besten Bars & Tender“ des Landes zu suchen.
Dabei gibt es durchaus auch „Kritikpunkte“ an der Wahl der Beiden, insbesondere wenn man davon ausgehen würde, das man deren Liste der kritischen Bartender Nation präsentiert. Bei „einigen Nominierungen könnte ich einen Hang zu Lokalkolorit unterstellen, oder gar persönlicher Klüngel? (Die Herren, diese Aussage ist nicht allzu ernst gemeint, zeigt nur, wie schnell so etwas geht).
Also, so haben die Herren nominiert. Immerhin gut 80% und mehr Übereinstimmung mit der offiziellen Jury Wahl. So schlecht sind wir dann doch gar nicht... Falsche Erwartungen?
Die Mixology Bar Awards sind Mixology Bar Awards. Punkt. Das muss man sich gelegentlich vor Augen halten. Sie sind nicht der Deutsche Gastro Oscar oder haben sonst einen hochtrabenden Allerweltstitel. Eine im Rahmen von Barconvent und Mixology Magazin in den letzten fünf Jahren gewachsene „Gemeinde/Szene“ verleiht hier aus diesen Reihen heraus, größtenteils für diese Reihen Auszeichnungen für großartige Arbeit. Selbstverständlich sind Veranstalter und Jury bemüht, auch aussergewöhnliche Leistungen außerhalb dieses „Szene“ zu würdigen. „Offen“ für neues sollen diese „Quereinsteiger“ den Horizont dieser Veranstaltung erweitern.
Antwort Teil III
AntwortenLöschenEinige Kommentare hier erwecken den Anschein, man sollte sich auf die Objektive Suche nach den Besten des Landes begeben. Anonyme Tester, am besten mehrfach zu Besuch in allen Bars. Sie vergeben dann vielleicht Punkte. Diese werden addiert und wir bekommen eine tolle „wertvolle“ Nominierten Liste.
Ich für meinen Teil halte so etwas für komplett realitätsfern. Was ist objektive? Das ist doch sehr dünnes Eis. Fakt ist: Die Bars werden bei den Awards in gar keiner Form „getestet“. Davon halte ich persönlich auch nichts. Ich werde einen Teufel tun und Kollegen „testen“. Und jetzt wird die „Klüngel und Co“ Fraktion wahrscheinlich aufschreien :„Haben wir es doch gewußt!“. Ja Ja, Ihr seit schon ganz clevere Gesellen...
Wie arbeitet die Jury bei der Auswahl der Nominierten/Gewinner?
Als ich in die Jury gebeten wurde, hab ich dies gerne angenommen. Allerdings, bat ich um die Aufstellung einer Regeln: Die Bars, Unternehmen, Mitarbeiter und Kollegen der Jury Mitglieder dürfen nicht nominiert werden. Das war bislang noch nicht festgeschrieben, wie so vieles. Die Awards sind jung, und es gibt kein seitenlanges Regelwerk. Jede Kritik ist herzlich willkommen und auch aus dieser Diskussion wird sicherlich einiges in die nächste Runde „einfließen“.
Aber die Mixology Bar Awards setzten auf Personen, statt auf Zahlen. Sie setzten auf Netzwerke, statt auf anonyme Tests. Ich glaube das dieses System einem „Testen“ und „Punkte zählen“ haushoch überlegen ist. Das ist Geschmacksache. Man kann dies ablehnen, und kritisieren. Solange dabei den Ton wart, habe ich damit kein Problem.
Einige Monate nach den „letzten“ Awards beginnt der Veranstalter (Mixology) bzw. die betreuende Agentur (barworkz) mit dem Zusammenstellen/Kontaktieren des Jury Beirates. Zum einen werden die Mitglieder des Vorjahres angesprochen. Die Jury, der Beirat, der Veranstalter „kann“ jemanden neues vorschlagen. Derzeit sind der „Beirat“ 20 Personen. Personen die durch Ihren Beruf eng mit der Barszene vernetzt sind. Die Kategorien werden nochmals besprochen. Es gab z.B. mal 2009 die Kategorie „Flair Team“. Wurde aber wieder „eingestellt“.
D.h. es wird geschaut ob die Kategorien „überarbeitet“ bzw. ergänzt werden müssen. Wenn der Beirat „steht“, wird er, einige Monate vor den Awards, mit den Kategorien und Kriterien vertraut gemacht.
Die Damen und Herren des Beirates, beginnen sich „während“ Ihrer täglichen Arbeit Gedanken zum Thema zu machen. Meist ca. zwei bis drei Monate vor den Awards werden der Jury Beirat gebeten, seine „Vorschläge“ für Nominierungen „einzureichen“. Die Agentur stellt diese zusammen und stellt sie den Jury Mitgliedern zur Verfügung. Gleichzeitig wird ein Termin für ein ein/zweitägiges Jury Treffen einberaumt. Es vergehen dann einige Wochen bis zum Termin.
In diesem Zeitraum habe ich als Jury Mitglied die Möglichkeit (und Pflicht) mir diese Vorschläge durchzusehen. Ich persönlich habe dann in einigen Fällen mehrere Kollegen etc angesprochen/angerufen und mir Meinungen eingeholt. Dafür hatte ich einige Wochen Zeit. Diese Zeit habe ich dafür auch ausgiebig genutzt. Falls hier jemand wirklich meint, ich oder andere Jurymitglieder würden diese Entscheidungen leichtfertig fällen, ist dies nicht richtig. Ich bin mir dort meiner Verantwortung bewusst. Das der eine oder andere Allround Kritiker hier sich auf unsere Kosten profilieren will, sei dann so. Wie Olaf schreibt :“Wenn ich ein Mitglied der Jury wäre, würde ich mich ganz anders damit befassen ...“ ... Jeder ernstzunehmende Teilnehmer hier, wird solch eine Aufgabe nach besten Wissen und Gewissen ausführen. Das haben wir auch, das kann ich jedem versichern.
Antwort Teil IV
AntwortenLöschenDie Jury Mitglieder haben weder alle Bars besucht, noch kennen Sie alle Nominierten. Aber alle Mitglieder der Jury sind für mein Empfinden auf Ihre Art erstklassig vernetzt und wissen sich zu helfen. Die Awards sind eindeutig abhängig von den Netzwerken, die diese von Mixology ernannten Personen besitzen (Jury & Beirat). Ist das verwerflich?
Wer in diesem Netzwerk nicht auftaucht, wird auch bei den Awards nicht auftauchen. Selbstverständlich wird Bars und Tender geben, die einen großartigen Job machen, hier aber nicht auftauchen.
Jetzt hat die Jury also die „Listen“ des Beirates und arbeitet diese ab, bzw. macht sich bezüglich der Namen „schlau“. Die Jury selbst kann aber noch eigene Vorschläge auf diese Vor-nominierten Listen bringen. Das habe ich z.B. bei NEWCOMER DES JAHRES getan. Ich kenne Bettina Kupsa persönlich durch verschiedene Berühungspunkte in Hamburg. Ich persönlich fand Ihren „Werdegang“ bezüglich Ihrer Arbeit hinter der Bar beeindruckend. Diese Empfehlung war z.B. eindeutig nur dadurch zustande gekommen,das ich Bettina „kenne“. Ist das gerecht? Jedes Jurymitglied selbst, musste sich dann allerdings irgendwie eine Meinung dazu bilden, ob Bettina zu den besten fünf Newcomern des Landes gehört.
Bei dem Jury Treffen werden alle Vor-Nominierten besprochen. Dabei fliegen recht schnell einige Namen von den Listen. Schwierig wird es bei den letzen ca. 15 pro Kategorie. Da beginnt die eigentliche Herausforderung. Die Jury muss diese Auswahl von fantastischen ca. 15 Bars/Tendern auf 5 runter streichen. Da wird stundenlang diskutiert. Pros & Contras abgewägt. Manchmal noch einmal telefoniert und Meinungen eingeholt. Dort haben die Punkte des Beirates durchaus Gewicht, den 20 Stimmen sind repräsentativer als 6. Falls wir uns nicht einigen können, stimmt die Jury als letztes Mittel ab. Einfache Mehrheit entscheidet. Am Ende des Tages entscheidet die Jury. Theorietisch auch gegen die Mehrheitstimmen des Beirates. I.d.R. werden die Empfehlungen des Beirates aber berücksichtigt. Leicht ist dieser letzte Schritt nicht. Es geht um Nuancen. Und es ist immer persönliche Auslegungssache der Jurymitglieder.
Die einfachste Lösung für mich wäre es, die Liste der Nominierten auf 10 zu erhöhen. Auch da wird noch der eine oder andere fehlen, aber der gemeinsame Nenner wird deutlich höher. Die Nominierung ist in meinen Augen der eigentliche „Gewinn“ ... Vielleicht werden wir die Anzahl erhöhen - wir werden sehen.
Immerhin, 26 Personen sind an der Entscheidungsfindung zu den Awards eingebunden. Grundsätzlich finde ich es aber gut, das Personen und Netzwerke im Vordergrund stehen - statt nichts sagender Zahlen, Bewertungen von Momentaufnahmen einer Bar oder wichtigtuerische „Tests“.
Und ich bin mir sicher, das das System in den kommenden Jahres noch aussagekräftiger wird. Es gilt hier die Richtige Mischung zu finden. Meiner Meinung nach: so wenig Personen wie möglich, diese dafür hochgradig vernetzt und kompetent. Wäre meine Idee, wir werden sehen.
Ich könnte hier noch auf einige einzelne durchaus brauchbar Kritikpunkt aus der Kommentarschlacht eingehen, werde diese aber erst einmal notieren und mit zur Nachbearbeitung der Awards nehmen. Ich werde berichten, was sich in Zukunft ändern wird.
Antwort Teil V
AntwortenLöschenEines allerdings hat mich hier wirklich entsetzt: Das Waschen schmutziger Berliner Wäsche, irgendwelches üblen Szene Gossips, sollte sicherlich nicht die Aufgabe der Jury sein. Die Jury, so unsere Idee des Awards, will die Ergebnisse auch aus dem Auge des Gastes sehen. Wenn hier, unkollegial und unter aller Sau, eine Bar als Team „schlecht geredet wird“, möchte ich erwähnen, das dieses Team extrem hohe Punktzahlen durch den Beirat hatte. Das heißt, selbst wenn es „Unstimmigkeiten“ gibt, ist mir das herzlich egal. Die Bar, das Produkt, kommt bei den Gästen gut an. Punkt. Die Awards sollten frei bleiben von Gerüchten und Gossip, was nichts in der Öffentlichkeit zu suchen hat.
Ich finde z.B. auch das, wenn eine Bar in mehren Kategorien zu den Besten des Landes gehört, diese dort auch mehrfach nominiert werden kann. Ebenfalls Vorjahresgewinner dürfen meiner Meinung nach erneut gewinnen. etc.
So, die Jury Arbeit habe ich dargelegt. Was bleibt, ist meine persönliche Meinung: Der sportliche Gedanke ist etwas verloren gegangen.
Die Awards gibt es solange wie den Barconvent. Am Anfag war es ein sehr kleiner Kreis, eine eingeschworene Gemeinde, die sich selber gegen die Etablierten „feierte“.
Man, hat das einen Spass gemacht!
Die Sache ist gewachsen. Größer und Größer, und wie ich finde, trotz der Größe ist der BCB erstklassig geblieben. Die Dimensionen sind enorm: Der BCB wächst, die Awards, die Szene, die Branche, die Protagonisten der ersten Stunden - alles wächst und ändert sich. Plötzlich ist der BCB nicht mehr der coole Underdog, sonder DER Branchentreff schlechthin. Deutschlandweit die unangefochtene Nummer eins, International ebenfalls enorm beachtet. Und das in nur fünf Jahren. Wow.
Ich finde das alles nicht bedauerlich, sondern begrüße diese Entwicklung. Zumal Sie auch eine unaufhaltsame Entwicklung ist.
Nur was ich mittlerweile bei einem Teil dieser „Szene“ vermisse, ist der Spass am Zusammenkommen unsere Branche. Die ersten Jahre waren unbeschreiblich.
Mittlerweile gibt es eine Menge Gerangel in der Branche, auch zum BCB. Um die beste Jobs, die höchsten Tagessätze, die besten Parties etc etc. Da schwingt gelegentlich eine Menge Frust und Neid mit. Auch in Bezug auf die Awards gesehen. Mir fehlt der sportliche Gedanke. Wenn wir 80% und mehr Übereinstimmung haben, bitte nicht gleich von wertlos reden. Bitte nicht gleich einige Kollegen diese Preise öffentlich nicht gönnen oder allen Nominierten die Wertigkeit Ihrer Auszeichnung aberkennen.
Warum sich nicht einfach für die Kollegen freuen? Und das ganzen auch nicht verbissen sehen. Die Awards sind für mich ein Kompliment von der Szene für die Szene. Diese Komplimente haben viele von uns verdient, und es trifft nur eine kleine Auswahl. Ich freue mich sehr, mit tausend Gästen am BCB Dienstag uns „Bartender“ gebührend zu feiern und einige Namen unserer Branche für Ihre Leistungen auszuzeichnen. Einige Minuten auf der Bühne, im Rampenlicht der Branche, seien doch jedem gegönnt.
Für mich sind die Awards wertvoll. Ein tolles Kompliment für gute Arbeit. Mit Sorgfalt, im Sinne des Realistischen, zusammengestellt, nie 100% frei von Fehlern. Auf den Awards feiert ein Netzwerk rund um Mixology & BCB und zeichnet tolle Leistungen in diesem Netzwerk aus. Wir verleihen nicht die Welt Bar Preise und vergeben hier auch den Nobelpreis.
Kirche im Dorf lassen, sich für Kollegen freuen und einen rauschenden Ausklang des BCB‘s einläuten. Darauf freu ich mich. Und wenn ich Dir nen Ticket besorgen soll Jean-Pierre - fühl Dich eingeladen.
Moin Jörg,
AntwortenLöschenertsmal Danke das Du hier so ausführlich antwortest. Was anderes bin ich aber von Dir auch nicht gewohnt!
Dann äußere ich mich erstmal zu deinen Antworten. Wie Du schon richtig geschrieben hast waren ein der Teil der Formelierungen ungücklich gewählt und wurden deswegen von einigen Leuten, auch von Dir, falsch interpretiert! Zum Beispiel würde ich die Überschrift so nicht wieder wählen, denn sie war zu reißerisch, zu Bildlastig! Zumal ich eure arbeit an sich auch gar nicht als wertlos bezeichnen möchte und auch das auch nicht damit ausdrücken wollte. Ich konnte mir auch vorher vorstellen das die arbeit nicht einfach ist. Mir ging es bloß um die Bewertungskriterien, für die 3 genannten Kategorien. Die meiner Meinung nach doch überarbeiten werden sollten. Weil wie ich finde sollte Bar oder Barteam mindetens ein Jahr bestand haben aber das ist meine eigene persönliche Meinung und ganz sachlich geschrieben.
@Joerg. Gut geschrieben, wenn auch nicht in allen Punkten ganz d´accord verstehe ich das System der Awards nun einen Deut besser. Ich sehe es als eine große Schwierigkeit an, die Nominierten auszuwählen. Manchmal wünsche ich mir allerdings doch, das auch Leute ausserhalb des Netzwerkes anklang finden und ins Rampenlicht kommen.
AntwortenLöschenZu Herrn Jean-Pierre wollte ich eigentlich die ganze Zeit nichts sagen. Ich kann nur einfach nicht anders. Dein unfassbar arrogantes Verhalten ist gelinde gesagt, sehr anstrengend. Ich probiere hier einen Blog zu lesen mit einer angeregten Diskussion, und werde zwischendurch immer wieder von persönlichen Hassgefühlen und "bashenden" Antworten in Richtung JM gestört. Man muss sich nicht darüber streiten, das Joerg Meyer stets eine provozierende Art hat zu schreiben, das gehört aber dazu und Provokation ist eine Basis für eine angeregte Diskussion. Das Infragestellen dieses Blogs ist ebenfalls wichtig. Eine Aussage die, in diesem Falle, JM beruflich als Juror angreift muss "bekontert" werden. Im besten Falle und wie hier geschehen, vom Angegriffenen Selbst. Es hätte sich auch Herr Adam melden können oder sonst wer. Fakt ist, Jedes Jahr entsteht die Diskussion und auch ich bin den Awards zu vielen Teilen skeptisch gegenüber eingestellt. Ich bin jedoch offen genug, Meinungen und Aussagen zuzulassen und für mich zu verwerten. Ich bin am Montag den 10.10. auf dem BCB und bin bereit, lieber JP, obwohl ich dich nicht kenne, die Diskussion - wie du so schön sagst, FtF - fortzusetzen.
Das hier Kollegen und Bars in den Dreck gezogen werden finde ich auch nicht gut. Man selbst will doch auch nicht im Schlamm baden oder ?
@ Thorsten, ich finde es gut das du die Diskussion angeregt hast. Und ich fände es gut wenn die Diskussion hier auch beendet wird, einzusehen für alle, und nicht im Zwei-Augen-Gespräch mit Verantwortlichen.
Und nun könnt ihr mein Posting zerschneiden. Bitte nicht zerreissen. Denn um es mit den Worten von Herrn Schumann zu sagen, Zerreissen sollte man nur Brot. Das schmeckt besser weil man die Struktur nicht kaputt macht.
Fabio Haebel
Hallo Jörg,
AntwortenLöschenes ist lächerlich, wenn Du alle Bedenken, weginterpretierst und zwischendurch immer wieder einstreust alles gut und richtig gemacht zu haben.
Das ist kritikresistent. Selbstverliebt.
Im Prinzip hast Du das es oben beschrieben. Die Awards sind von der Szene für die Szene. Und die definiert sich über Netzwerke in denen u.a. Du Dich sonnst. Alles was nicht genehm ist wird ausgegrenzt. Ich verfolge bspw. gern Deinen herablassende, gönnerhaften Austausch mit Mike Meinke a la "Aber Zack Meinkchen, Antwort!", die wohl vor allem dem reichlich vorhandenen Barplebs gefallen. Mein Bewunderung für Mike, der als gebildeter Ästhet auf dieses Stilmittel des Stimmenfangs und Machtbeweises verzichtet.
Gruss,
JP
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenAch ja, nach allem was Du ausgeführt hast beantwortet sich die Eingangs, durchaus druckvoll, aber berechtigt gestellte Frage nach dem Wert der Bar-Awards.
AntwortenLöschenDieser ist, wie von Dir beschrieben, begrenzt.
Hätte man auch gleich klar und deutlich schreiben können. Dafür bedarf es nicht ellenlanges, verklausulierendes, verschämtes Prosa.
@Torsten: Ich hatte mir gleich gedacht, dass das, was Du berechtigt losgetreten hast und sehr, sehr viele Leuten durch den Kopf geht, Dir über den Kopf wächst. Es war eine Steilvorlage. Meinen Respekt hättest Du verdient, hättest Du es durchgestanden. War aber nicht so, Du bist eingeknickt.
Die Titelwahl war ein toller Wurf! Auch wenn das Herr Orschiedt in seiner kürzlich veröffentlichten Mixology-Polemik bemängelt. Es war eine prägnante, alles sagende - besser geht es nicht.
Jeder macht mal Fehler, doch diesmal war es wohl mehr der JM und nicht die Barworks-Mannschaft.
AntwortenLöschenWenn dieser Award auch nur von uns für uns sein soll, so sollte die Jury doch nicht das Geschriebene von gestern vergessen (siehe http://www.jrgmyr.com/2009/12/warum-ich-keinen-absinth-trinke-man-ihn.html ) oder halten wir es da wie der Herr Adenauer, sinngemäß so:
"Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern."
Die aufmerksame Leserschaft aka Tobias Stein
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenJoerg Meyer hat (nochmal) gesagt...
AntwortenLöschenWerter Tobias,
Verständnisfrage: was genau habe ich dort im Artikel "geschwätzt"? - Geht es um das Datum, also darum das ich das Produkt bereits im Dezember 2009 getestet habe, und es mir somit wie Schuppen von den Augen hätte fallen müssen das der Absinth bereits zu "alt" für die Nominierung war?
Richtig ist, das nicht ich, sondern die Agentur die eingereichten Vorschläge auf "Gültigkeit" prüft, mir das aber hätte auch auffallen können.
Den Fehler gebe ich gerne zu.
Oder gibt es einen anderen Kritikpunkt, den ich hier jetzt überlesen habe.?
Gruß
Jörg Meyer
Damn. Was für eine Schlacht. Danke an Herrn Baumann, der mich über seinen Blog-Eintrag zu dieser herrlichen Diskussion führte.
AntwortenLöschenIch werde mich hier nicht zwischen die Fronten stellen sondern lediglich meinen Senf dazu geben.
Die Awards sind eine gute Sache, auch wenn sich sicherlich genau wie bei dieser ewigen Debatte ob man eine Art Michelin-Sterne-System für die Bar einführen sollte(Was man natürlich nicht sollte. ), einige Leute wieder die Köpfe darüber einschlagen.
Die Jury ist meines erachtens schon ganz gut besetzt und dass Herr Meyer eine "Bühne" braucht um sich selbst zu profilieren glaube ich kaum.
Das hat er genau so wenig nötig wie Laufkundschaft im Le Lion. Meines Erachtens macht er das wie all sein Engangement im Netz um die Barkultur zu zelebrieren und seinen Teil dazu beizutragen. Aber ich will und muss hier nicht für die Absichten von Herrn Meyer sprechen. Nur meine Meinung.
Es ist doch klar, dass Leute wie die Jury der Mixology Bar Awards, die alle in ihrem Betrieben oder Firmen oder what ever tätig sind sicher nicht die Zeit haben das ganze Jahre in jede Bar in jedem Kaff zu fahren und nach "geheimen" Perlen Ausschau zu halten. Sicherlich wäre das toll - aber machbar ist es wohl kaum.
Natürlich sind da die bekannten Adressen die ersten Anlaufstellen - aber ist es nicht immer so ?
Man muss sich einfach überlegen, ob man so eine Preis-Verleihungs-Plattform bieten will um große Namen und bekannte Bars zu ehren für eine sicherlich gute Arbeit.
In meinen Augen ist diese Ehrung gut und sinnvoll, auch wenn es natürlich Schade ist, dasss die unbekannten Läden nicht zu ihrem sicherlich auch verdienten Ruhm kommen.
Aber hey, das liegt doch in der Hand eines jeden Gastronoms diesem Bekanntheitsgrad zu erreichen, oder ?
Klar haben es Institutionen wie Roomers einfacher, wenn große Investoren dahinter stehen, aber so ist das Leben. Entweder man hat es von Anfang an leicht oder muss sich durchboxen.
Aber die Betriebe die im Hintergrund bleiben, wollen oftmals vielleicht gar nicht (mehr) auf die große Bühne.
Bestes Beispiel, Marlies in ihrem Tiffanys in Bremen, ist sicherlich eine der ganz großen und wissenden in unsere Branche und braucht diesen Ruhm und dieses Rampenlicht nicht (mehr).
Soll doch jeder selbst entscheiden. Und ich denke es ist lobenswert wenn solche Projekte wie die Awards in Leben gerufen werden bzw. bestehen, denn selbst wenn es immer Berfürworter und Gegner geben wird, kommt dadurch wenigstens immer ordentlich Schwung in die Barszene.
Und das ist sicherlich immer besser als Flaute.
Felix Wendt. www.sBARkling.blog.de