
Ein knappes Jahr ist es jetzt her, dass der Berliner Getränkehersteller an den Start gegangen ist.
Viele waren froh, dass es nun ab diesen Zeitpunkt einen verlässlichen Partner in Sachen Grapelimo und Ginger Beer gab. Ting und Fentimans waren ja leider nicht immer zu bekommen. Sicherlich hat Thomas Henry am Anfang nicht gleich alles richtig gemacht.(Preispolitik u. ä.) Auch aus diversen Unterhaltungen mit Barleuten war mir zu Ohren gekommen, dass man seitens TH manche Gespräche mit vielleicht zukünftigen Partnern, na sagen wir mal, falsch begonnen hat.
Sicherlich war da noch viel Unerfahrenheit und Euphorie dabei. Wer weiß, wie ich mich dabei anstellen würde. Inzwischen macht TH aber vieles richtig. Natürlich auch mit der Hilfe von Barworkz Berlin.

Da gab es im Februar diesen Jahres die Tour durch verschiedene Bars in Deutschland, um den ansässigen Bartendern, Bloggern und anderen Interessierten die Filler vorzustellen. Hier konnte man in Eigenregie ausprobieren, wie jede Limo in seinem Drink funktioniert. Dabei wurde auf eine nervende und langweilende Selbstbeweihräucherung via Powerpointräsentation oder ähnliches bewusst verzichtet. Die Produkte sollten für sich sprechen. Gut so! Und was noch viel wichtiger ist, man hat auf die konstruktive Kritik der Teilnehmer aus der gesamten Barrepublik, die es auf der Tour gab, reagiert.
So hat man z. B. nach der Tour den Kohlensäuregehalt des Tonics erhöht.

Ende des Jahres 2010 hatten wir die damals noch recht unbekannte Tonic Marke bei uns im Labor getestet. Und siehe da. TH landete prompt unter den letzten 5 von insgesamt 15 (!) Tonics. Hier der Bericht dazu.
TH hat sich auf vielen Messen (u. a. der Internorga) blicken lassen, weil man bis dato ein unbekanntes Unternehmen war. Auch hat man Veranstaltungen wie z. B. die deutschen Barista Meisterschaften mit gesponsert.
Dann gab es einen Gin Tonic Wettbewerb, an dem über Facebook fast jeder teilnehmen konnte. Am Ende befand eine Jury um Jörg Meyer den Sieger.
David Wiedemann steht diese Woche im Berliner Nobelkaufhaus KaDeWe und promotet TH mal bei einem ganz anderen Klientel.

Kurzum. TH gibt richtig Gas. Und ein Ende ist nicht in Sicht.
Zur Zeit finden in diversen deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und München) sogenannte Klassenfahrten statt. Ein Boot, laute Musik und durstige Bartender; das ist im Moment das Motto von TH, um in Deutschland seine Kunden zu binden. Und? Ich glaube es funktioniert.
Man hat sich im wahrsten Sinne des Wortes für diese Klassenfahrt starke Partner wie Sierra, Makers Mark, Ketel One, Brugal oder Tanqueray ins Boot geholt.

Ich war in Hamburg dabei. Auch hier eine lockere Veranstaltung. Das Gros der Leute an Bord kannte sich. Und die, die man nicht kannte, lernte man dann einfach kennen. Es blieb einem ja auch nichts anderes übrig, man konnte ja nicht vom Boot flüchten. Spaß beiseite. Die Stimmung war super und das Bartenderduo Stadler/Böhme war gut gelaunt.
Das Wetter spielte in Hamburg ausnahmsweise auch mal mit und trug zur gelungenen Veranstaltung bei. Und so schipperten wir gemütlich unter musikalischer Untermalung von DJ Fetzo ´n Small auf der Elbe an Riesengroßen Pötten und schicken Villenvierteln vorbei und konnten dabei den Hafen und die Drinks genießen.
Manche stärkten sich unter Deck am Buffet und trainierten danach die dazugewonnenen Kalorien an einem Rudergerät wieder ab. Ein gelungener Nachmittag mit vielen interesannten Gesprächen. Nach drei Stunden legten wir dann wieder an und feierten bei Benny Braun in der Q-Bar auf dem Kiez bei Paloma und Moscow Mules einfach weiter.
Wo steuert TH hin?
Auch wenn in Zukunft nicht in jeder deutschen Bar TH zu finden sein wird, ist man insgesamt auf einem guten Weg. International hat TH auch schon die eine oder andere Duftmarke setzen können siehe hier.
Dazu kommt, dass man die Range der Getränke erweitern will. Eigentlich wollte man bei den fünf Fillern Tonic, Ginger Ale, Ginger Beer, Bitter Lemon und Soda bleiben. Gute Entscheidung, dass man hier weiter gedacht hat.
Selbst wenn man kein Freund von TH ist, muss man die Leistung anerkennen, die man in so kurzer Zeit vollbracht hat.
Auf jedenfall ist TH inzwischen eine bekannte Marke in der deutsche Barszene.
Und das nach nur einem knappen Jahr!
Chapeau Thomas Henry!
Bis bald Olaf
Das war jetzt der letzte Artikel vor einer vierwöchigen Sommerpause.
Danach sind Jens, Thorsten und ich ab September wieder mit neuen und interessanten Themen für euch da.
Bildquellen: Barworkz, www.cocktailwelten.de, locationsite.de





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