Die Firma Red Bull bringt ein neues Produkt auf dem Markt. Es handelt sich, wie nicht anders zu erwarten, natürlich um einen Energy Drink. Der Name lautet: The Red Edition.
Ja, ja. Das leidige Thema Red Bull. Ich habe mich trotzdem dazu entschieden darüber zu schreiben. Denn mit Red Bull ist´s ja so ähnlich wie mit der Bild Zeitung, die liest ja auch niemand. Spaß bei Seite...
Der Unterschied zu ihrem herkömmlichen Energy Drink ist hier ganz deutlich herauszuschmecken. Der erste Eindruck ist (wenn die Dose geöffnet wird) gleich zu riechen. Man erinnere sich bei dem normalen Red Bull an den beißend, eklig süßen Duft. Das ist bei der Red Edition nicht der Fall. Auch im Aroma ist ein deutlicher Unterschied zum Marktführer-Flagschiff zu merken. Es ist lange nicht so süß. Geschmacklich erinnert mich die Red Edition an eine Mischung aus Almdudler und Fassbrause. Mit deutlich weniger Kohlesäure. Also eine kräutrige Limonade mit Apfelgeschmack. Ganz passabel. Nicht wirklich so schlecht. Mich wundert nur, dass diese Limonade gar nicht nach Cranberry schmeckt, wie es in der Werbung propagiert wird. Komisch. Übrigens ist die Zutatenliste und Nährwerttabelle exakt die gleiche wie beim normalen Red Bull.
Aber warum stellt man solch ein Produkt her? Wegen dem „Energyeffekt“? Das gibt es doch schon. Oder ist es für die Leute, denen der normale RB zu süß ist und die mit der zuckerfreien Variante nichts anfangen können ? Meiner Meinung nach haben sich die Macher hier sicherlich Gedanken gemacht, wie man einen Energydrink „erwachsener“ gestalten kann. Weniger süß, weg vom Bon Bon Wasser. Wann dieser neue Energydrink offiziell in Deutschland zu erhalten ist, kann noch nicht gesagt werden. Aber mit ca. 3,30 € pro Dose (!) ist sie schlicht und einfach auch zu teuer. Im Handel und im Internet findet man bis jetzt noch nichts über das neue Getränk.
The Red Edition in einem Drink? In einer Bar? Kann ich mir nicht vorstellen.Völlig überflüssig. Mit der RB Cola haben sie bereits bewiesen, dass sie auch anders können. Nämlich besser. Vielleicht gibt es demnächst dann mal ein hochwertiges Tonic Water oder ein Ginger Beer… Das wäre doch mal ´ne Aufgabe für so einen Konzern, weg vom Energy Drink zum ernstgenommenen Getränk in der Gastronomie. Wahrscheinlich wäre es nicht gewinnbrigend genug. Aber dann würde man in der Barszene wenigstens wissen wo Fuschl am See ist.




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