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Dienstag, 24. August 2010

Bailoni-Wachauer Gold-Marillenlikör- GSA Produkt August ´10


Die Wachau: Weltkulturerbe, die Donau, der Wein, die Marille, Stift Melk, Burg Dürnstein (hier wurde Richard Löwenherz von England festgehalten, während Robin Hood tapfer im Sherwood Forest für ihn kämpfte) und....
.... Bailoni. Die erste Wachauer Marillen-Destillerie seit 1872.

Stammhaus Bailoni Krems/Stein, Wachau, Österreich

Hier werden vornehmlich Liköre und Brände aus der Marille/Aprikose hergesellt. Thorsten und ich hatten das Glück vor ein paar Jahren hier mal ein Führung machen zu dürfen und uns die Herstellung der verschiedensten Produkte näher zu betrachen.
Ich will mich hier aber heute dem 30 % vol Gold Marillenikör widmen.



Wachauer Marillenlikör ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung und darf dieses hochwertige Produkte ausschließlich in der Wachau hergestellt werden. Die nur 30 Mitarbeiter der Firma Bailoni haben ihre eigene Unternehmens - Philosophie. Auch wenn die in der Wachau wachsenden Marillen lange den Bedarf der Destillerie nicht decken, müssen die meist aus Ungarn importierten Marillen die hohen österreichischen Standards erfüllen.
Die Bailonis gewannen mit ihren Produkten bereits 18 nationale- und internationale Goldmedallien.
Die frisch geernteten Marillen werden so schonend verarbeitet, dass nicht nur das Aroma, sondern auch viele Vitamine bewahrt werden.


Die vollreifen, handverlesenenen und entsteinten Früchte werden zu Marillensaft gepresst.
Der Fruchtanteil ist doppelt so groß wie die gesetzlich vorgeschriebene 20%.
Edle Marillendestillate sorgen für eine feine fruchtige Note. Das ist bei der Verkostung deutlich zu schmecken.
Der Marillenlikör hat (im Gegensatz zu Bols Apricotbrandy) eine ausgeprägte Aprikosennote und eignet sich deshalb hervorragend zu mixen.
Auch das "Konkurrenzprodukt" aus der gleichen Stadt der Firma Hellerschmid ist auch sehr zu empfehlen.


Da der Bailoni aber auch in Deutschland besser zu erhalten ist, war die Entscheidung darüber zu schreiben gefallen. Beide Produkte werden vornehmlich in den charakteristischen Boxbeutelflaschen verkauft.

Hier mein Mixtipp: Apricot-Basil Fizz
  • 6 cl Bailoni Marillenlikör
  • 3 cl Zitronensaft
  • 3 BL Wasser
  • 7-9 Basilikumblätter
  • 100 ml Soda aufgießen

Basilikumblätter leicht anmuddeln, Marillenlikör und Wasser dazu. Auf Eis shaken.
Doublestrain in ein vorgekühltes Glas. Danach mit Soda aufgießen. Deko: Basilikumblatt

Bis bald Olaf

4 Kommentare:

  1. Mal ehrlich "Wachauer Marillenlikör" ist geschützt und darf nur in der Wachau aus Ungarischen, Rumänischen Marillen oder sonnstiger Billigware vom Weltmarkt hergestellt werden, wenn es nicht genügend Früchte gibt wird halt Farbstoff mit Aroma verwendet, ich finde es Schade wenn hier in einen Bar Forum wo der Geschmack eigentlich geschult sein sollte über solche miese Produkte geschreiben wird.

    Versucht mal Marillen Liköre aus der Wachau von kleinen Produzenten (diese sind schwer zu finden) welche die wohlschmekenden Marillen aus der Wachau verarbeiten dann wisst ihr was ein Marillenlikör aus Wachauer Marillen ist !!!

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  2. Ich finde ihr Kommentar, klingt ehrlich irgendwie nach Neid. Betreiben sie etwa eine Destillerie?
    Na klar, kann ich sämtliche kleine Produzenten hier vorstellen. Mache ich auch. Aber jeder der diesen Blog liest, kann sich für seine favorisierte Spirituose entscheiden, dafür sind die Leute die das lesen kompetent genug.
    Ich mache hier lediglich Vorschläge.
    Und der Bailoni ist in Deutschland ebend einfach gut zu erhalten.
    Gruß

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  3. Als Wachauer kann ich nur soviel dazu sagen, dass es bei weitem genug Marillen gibt. Es gibt auch viele Landwirte, die hunderte Flaschen, u.ä. in ihren Kellern liegen haben. Es ist halt doch nicht so einfach als Direktvermarkter alles zu verkaufen. Darum gibt es keinen Engpaß im eigentlichen Sinn. (Kann schon einmal sein, dass ein Jahr schwächer wird) Es gibt jedes Jahr genug Marillen und noch Schnaps für viele Jahre.

    Aus diesem Grund ist auch der Inhalt des 1. Postings ein Blödsinn. Egal ob man den Likör bei einer großen oder kleinen Firma in der Wachau kauft. Es stimmt einfach nicht.

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  4. 1. Finde ich es sehr unhöflich sich hier Anonym zu melden und dadurch unfair aus dem Versteck zu "schießen". Das kann jeder und ist feige

    2. Fahre ich jedes Jahr mindestens 1 mal in die Wachau und spreche dort mit den Weinbauern und auch den ansässigen Marillendestilateuren.
    Die Weinbauern haben mir zum Thema Marille genau das erzählt, was ich oben geschrieben habe. Und die Likör-Hersteller auch.
    Demnach gibt es oft einfach nicht genug Marillen um den gesamten Bedarf an Likör und Bränden zu decken. Aus diesem Grund müssen sie einfach aus dem benachbarten Ausland Ware dazu kaufen. PUNKT!
    Das ist doch auch nicht schlimm.

    3.Wo sind den die ganzen Landwirte??? Warum schließen sie sich den nicht zusammen? Ähnlich, wie man es beim Wein macht. Die verkaufen oft am Straßenrand ihre Marillenprodukte wie Marmelade, Seife und auch Spirituosen.

    4. Weiß ich nicht, was Dein Problem ist?

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