http://www.bartender-lab.com/

Mittwoch, 1. September 2010

Wanna be a Hollywood-Filmstar? Nicht noch eine Castingshow!

Doch!
Was macht er denn jetzt wieder, werden sich viele fragen. Amaretto? Was soll das denn?
Aber das ist genau die Herausforderung! Wie kann man aus einer doch eher vernachlässigten Spirituose einen guten Drink machen?

Vor einer Weile wurde ich angesprochen, ob ich nicht Lust hätte bei einem Wettbewerb die Vorauswahl zu treffen. Da mich das sehr interessiert, habe ich meinen Dienstplan gecheckt, nicht lange gefackelt und zugesagt.
Ich kenne Amaretto pur nur vom Italiener als "Mädchenabsacker" nach dem Essen. Die Männer trinken ja dann immer eher einen Grappa oder einen Ramazotti bzw. Averna.

Spaß beiseite. Kann man aus einem guten Amaretto auch einen ernsthaft anerkannten Drink zaubern? Ich denke schon.


Es liegt an Euch Bartendern und Barmaids, es zu machen. Gefordert sind ein Disaronno Signature Drink.
Also bis zu 10. September 2010 Nachdenken, Registrieren und gewinnen.
Sven Sudeck und ich werden dann die Rezepte checken, nachmixen und dann entscheiden wer es in die Endauswahl für Deutschland geschafft hat. Ihr könnt dann entscheiden bei welcher Castinglocation ihr dann teilnehmen möchtet. Entweder am 27.09.2010 in Berlin oder am 11.10.2010 in Köln.
Wenn ihr diese Hürde geschafft habt, dann gehts auf jedenfall schon mal nach London, denn dort findet das Finale statt.


Hier steht ihr dann den anderen 9 nationalen und internationalen Teilnehmern Auge in Auge gegenüber. Dann wird gecastet was das Zeug hält. Shaker um Shaker. Strainer um Strainer.
Gemixt wird dann ein Amaretto Sour, DEIN Disaronno Signature Cocktail und einen Original Disaronno Shot!


Wenn Du dann gewonnen hast gehts dann nach L.A. Vielleicht gibts denn ja doch noch den Oscar dazu...

Der zweite und dritte Platz sind aber auch nicht zu verachten.
  • Platz 2. Homevideoanlage von Bang & Olufsen Beolab 8
  • Platz 3. 40" LCD TV von Samsung

Ich glaub das lohnt sich. Ich bin gespannt auf Eure Kreationen. Gebt Gas. Und vor allem habt Spaß!

Bis dann Olaf

Sonntag, 29. August 2010

Mary Collins- Drink des Monats August 2010

Ich weiß, Diebstahl ist strafbar, dass weiß ich aus beruflichen Gründen wohl am besten. Aber ich, sagen wir mal, leihe mir diesen Drink nur aus. Also alles gut.

Unser Monatsschwerpunkt ist ja die Marille/Aprikose.
Da war es einfach für mich den Drink des Monats zu finden. Den Mary Collins!
Torben Borhöft vom Trinklaune Blog, hat vor genau einem Jahr diesen Drink kreiert.
Ich finde ihn wirklich super gelungen. Super spritzig, fruchtig und äußerst aromatisch. Ich habe aber den Tuxerbauer Marillenbrand gegen den Bailoni Wachauer Gold-Marillenschnaps 40 Vol % ausgetauscht.


Ein richtiger Sommerdrink also. Ok, der Sommer lässt uns im Moment im Stich aber wir lassen uns davon nicht unterkriegen und machen uns den Sommer selber schön.
Und zwar im Glas. Und das geht so:

Mary Collins by Torben Bornhöfft
  • 6 cl Marillenbrand (bei mir Bailoni Marillenschnaps)
  • 3 cl frischer Zitronensaft
  • 2 cl Zuckersirup
  • Soda

Im Longdrinkglas auf Eiswürfeln gebaut und mit Soda aufgegossen.
Mit Zitronenzeste abgespritzt und mit eingelegten Kirschen auf einen Holzspieß garniert.
Bei mir reichten, im Gegensatz zu Torbens Collins, 2 cl Zucker, da der Brand schon eine feine Süße mit sich bringt.

Bitte Nachbauen und probieren. Es lohnt sich.

Das wars jetzt mit der Marille im August. Ich freue mich nun auf Roggen im September.

Bais dahin dann.
Olaf

Bildquellen: www.
Trinklaune.de und getränke-meyer.de

Dienstag, 24. August 2010

Bailoni-Wachauer Gold-Marillenlikör- GSA Produkt August ´10


Die Wachau: Weltkulturerbe, die Donau, der Wein, die Marille, Stift Melk, Burg Dürnstein (hier wurde Richard Löwenherz von England festgehalten, während Robin Hood tapfer im Sherwood Forest für ihn kämpfte) und....
.... Bailoni. Die erste Wachauer Marillen-Destillerie seit 1872.

Stammhaus Bailoni Krems/Stein, Wachau, Österreich

Hier werden vornehmlich Liköre und Brände aus der Marille/Aprikose hergesellt. Thorsten und ich hatten das Glück vor ein paar Jahren hier mal ein Führung machen zu dürfen und uns die Herstellung der verschiedensten Produkte näher zu betrachen.
Ich will mich hier aber heute dem 30 % vol Gold Marillenikör widmen.



Wachauer Marillenlikör ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung und darf dieses hochwertige Produkte ausschließlich in der Wachau hergestellt werden. Die nur 30 Mitarbeiter der Firma Bailoni haben ihre eigene Unternehmens - Philosophie. Auch wenn die in der Wachau wachsenden Marillen lange den Bedarf der Destillerie nicht decken, müssen die meist aus Ungarn importierten Marillen die hohen österreichischen Standards erfüllen.
Die Bailonis gewannen mit ihren Produkten bereits 18 nationale- und internationale Goldmedallien.
Die frisch geernteten Marillen werden so schonend verarbeitet, dass nicht nur das Aroma, sondern auch viele Vitamine bewahrt werden.


Die vollreifen, handverlesenenen und entsteinten Früchte werden zu Marillensaft gepresst.
Der Fruchtanteil ist doppelt so groß wie die gesetzlich vorgeschriebene 20%.
Edle Marillendestillate sorgen für eine feine fruchtige Note. Das ist bei der Verkostung deutlich zu schmecken.
Der Marillenlikör hat (im Gegensatz zu Bols Apricotbrandy) eine ausgeprägte Aprikosennote und eignet sich deshalb hervorragend zu mixen.
Auch das "Konkurrenzprodukt" aus der gleichen Stadt der Firma Hellerschmid ist auch sehr zu empfehlen.


Da der Bailoni aber auch in Deutschland besser zu erhalten ist, war die Entscheidung darüber zu schreiben gefallen. Beide Produkte werden vornehmlich in den charakteristischen Boxbeutelflaschen verkauft.

Hier mein Mixtipp: Apricot-Basil Fizz
  • 6 cl Bailoni Marillenlikör
  • 3 cl Zitronensaft
  • 3 BL Wasser
  • 7-9 Basilikumblätter
  • 100 ml Soda aufgießen

Basilikumblätter leicht anmuddeln, Marillenlikör und Wasser dazu. Auf Eis shaken.
Doublestrain in ein vorgekühltes Glas. Danach mit Soda aufgießen. Deko: Basilikumblatt

Bis bald Olaf

Mittwoch, 18. August 2010

Simply Cola - Eine Spurensuche


Jetzt ist es mal Zeit eine Lanze für die Firma Red Bull zu brechen. Nicht das sie es nötig hätten. Die Firma verdient mit ihren Produkten viel Geld. Es geht aber um den Geschmack.
Nachdem über die Energylimonade schon so viel negatives (zu recht) geschrieben wurde, stellt die Firma Red Bull neben diesem Getränk auch eine Cola her, wie wir wissen. Der Energydrink kommt allgemein bei der Bartendergemeinde nicht so gut weg. Hier wird von Bon Bon-Wasser oder gar Gummibärenblut gesprochen.
Im Gegensatz zu ihrer großen Energy-Schwester schmeckt die Cola nicht so süß. Sie schmeckt nicht einmal so süß wie die Varianten ihrer Mega Konkurennten Coca-Cola und Pepsi-Cola. Inzwischen fühlt sich jeder große Getränkehersteller sowie auch Discountlebensmittelgeschäfte, dazu berufen ihre eigene Cola herzustellen. Dann gibt es natürlich noch die so genannten Trendmarken wie z. B. Fritz-Cola oder Afri-Cola.
Red Bull ist sein nun mehr als 100 Jahren die erste Firma, die die Cola nach dem Originalrezept herstellt. Es wurde auch schon in diversen Blogs über die RB Cola geschrieben und bei Mixology gab es bereits ein Cola Tasting.

Coca Cola versucht seit nunmehr 120 Jahren ein Geheimnis aus dem Rezept zu machen. Warum eigentlich? Sind doch sowieso nur Unmengen Zucker, Aroma(was immer das auch sein soll) und Phosphorsäure (E338) und Lebensmittelfarbstoff (E150d) drin. Wenn man aber die komplette Zutatenliste der RB Cola anschaut merkt man, dass in einer Cola keine künstlichen Aromen verwenden muss um gut zu schmecken.


Die Veröffentlichung der Zutatenliste führte sogar dazu, dass die RB Cola kurzzeitig vom deutschem Markt verschwand, weil dort ja auch Kokain enthalten ist. Im Mai 2009 wurde die RB aus den Regalen deutscher Supermärkte verbannt. (Bis 1903 enthielt Coca Cola ebenfalls noch Kokablatt). Blinder Aktionissmus finde ich, denn im August desselben Jahres konnte man sie schon wieder kaufen. Eine bessere kostenlose Werbung hätte man sich als Konzern kaum wünschen können.
Die Mengen an Kokain, die in der RB Cola enthalten sind, sind so gering, dass man ca. 100.000 Liter trinken müsste, um einen Rausch zu bekommen. Vorher wäre man aber bereits an einem Zuckerschock verstorben.
Die gefundene Menge von 0,4 Millionstel Gramm pro Liter ist dabei aber jenseits jeglicher Wirksamkeit. Als wirksame Dosis gilt eine Menge von 25- 50 Milligramm, also das rund hunderttausendfache. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung müsste das Kokain, das ein natürlicher Inhaltstoff des für die Herstellung der RB Cola verwendeten Koka-Blätter ist, in einer mindestens 7000fach höherer Konzentration auftreten, um seine unerwünschten Nebenwirkungen auf das Herz- und Kreislauf-System entfalten zu können.
Aber darum geht es bei mir nicht bei der Spurensuche. Sondern:

"Warum findet man keine RB Cola in den Bars?"

Klar, jede Bar hat sein "favorisierte" oder auch "vorgeschriebene" Cola im Angebot.
Was ist der Grund, welcher die RB Cola nicht in die Bars einziehen lässt? Warum hat es die RB Cola seit ihrer Einführung Anfang 2008 immer noch nicht geschafft.
Immerhin ist es ja auch ein GSA Produkt.

Ist es de Preis?
Der kann es nicht sein, weil viele Bars ja auch z. B. Fentimans- Fever Tree- oder SPQ Tonic verwenden anstatt Schweppes. Und dort ist der Einkaufspreis deutlich Höher als bei RB Cola.

Ist es das Gebinde?
Dosen in eine Bar sind immer etwas Bäääh. Ist klar. Beim Ginger-Beer konnte man statt der Old Jamaican Dose immerhin noch auf das Fentimans Ginger Beer in der Flasche zurückgreifen. Aber seit das allgemeine Paloma-Fieber ausgebrochen ist, sehe ich jetzt häufiger Dosen in den Bars. Den Ting gibt es nur im Heimatland in Flaschen. Nicht aber in Deutschland. Das kann es dann also auch nicht sein
In Österreich habe ich Gastroflaschen RB Cola in Bars gesehen.


Ob diese auch in Deutschland erhältlich sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Ist es der Geschmack?
Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Ich finde sie sehr aromatisch. Ja, zugegeben, sie ist auch süß. Klar, es ist und bleibt eine Cola. Aber sie ist lange nicht so süß wie die Global Player.
Man merkt deutlich eine Markannte Zimtnote und Zitrusfrüchte (Zitrone, Limette und Orange). Irgenwie erinnert mich dieser Colageschmack an meine Kindheit. Colaeis? Haribo Colafläschen?
In einer Cuba Libre finde ich die RB Cola wirklich sehr gut.

Mein Cuba Libre Favorit lautet:

In ein 400ml Glas
  • Eis
  • 5 cl Goslings Black Seal Bermuda Rum
  • aufgießen mit Red Bull Simply
  • zwei Limettenspalten
Im Mixology Cola Cuba Libre Blindtasting hat die RB Cola auch nicht so schlecht abgeschlossen. Im ersten Flight hat es sogar gewonnen. (Ausgabe 4/2009).

Ist es der Name Red Bull?
Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, denn Qualität und Geschmack werden sich am Ende eigentlich immer durchsetzen. Da spielt der Name keine Rolle.

Also was ist es? Ich kanns nicht sagen? Vielleicht könnt ihr mir helfen eine Antwort zu finden.



Bis bald Olaf.

Red Bull Simply Cola Internetauftritt
RB bei Wikipedia


Bildquellen: www.
.gallien. org, .pix-austriaonlineshop.at, .moglispears.de

Samstag, 14. August 2010

Die Aprikose / Die Marille

Ich komme ja nun gerade aus meinem Urlaub in Österreich zurück. Genau aus der Gegend, in der die Marille ideale Bedingungen vorfindet zu wachsen. 2.200 Sonnestunden im Jahr und leichte sandige Böden sowie ausreichend Niederschlag. Es ist die Wachau. Sonst auch eher bekannt durch den Weinanbau. Der grüne Veltliner wäre hier als Beispiel zu nennen. Die uvergleichlich süße und pralle Wachauer Marille genießt als Begriff und Produkt seit 1996 EU-Schutz. Seit September 2006 darf sich die sonnenverwöhnte Kulturlandschaft des Weltkulturerbe Wachau auch "Genussregion Wachauer Marille" nennen. Zur Erntezeit im Juli stehen in den Städten Krems und Spitz ganz im Zeichen der einzigartigen Frucht.
Trotz allem habe ich mich dafür entschieden, in diesem Artikel den Namen Aprikose zu verwenden.

Die Geschichte der Aprikose

Ursprünglich aus Nordchina (Zentralasien) stammend gelangte die Aprikose im 1. Jahrtausend vor Christus nach Persien und Armenien. Persische Dichter besangen sie als "Samen der Sonne".
Der makedonische König Alexander der Große schließlich brachte sie um 330 vor Christus im Zuge seiner Eroberung des persischen Großreichs nach Kleinasien und Griechenland. Aber erst die Römer verbreiteten die Aprikose ab 70 vor Christus von Anatolien aus in ganz Europa.

Anbau und Verbreitung der Aprikose

Obwohl die Aprikose bereits vor Christi Geburt in unseren Breitengraden bekannt war, begann man erst im 16. Jahrhundert mit der Kultivierung der Frucht in Nordeuropa.

Zu empfindlich ist die Aprikose, die trockene, warme Regionen liebt und sehr frostanfällig ist. Zum traditionellen Anbaugebiet wurde die ungarische Tiefebene, in der die Türken während ihrer Herrschaft riesige Obstplantagen anlegten. Nach ihrem Abzug verödeten diese Obstgärten. Als die Tiefebene sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgrund von starken Sandstürmen in eine Sandwüste zu verwandeln drohte, begann man erneut mit dem Anbau von Obst. Besonders geeignet hierfür waren die Aprikosenbäume, da sie nicht nur Hitze und Trockenheit, sondern auch sandigen Boden bevorzugen.

Heutzutage werden Aprikosen vor allem in der Ost-Türkei (Malatya) am Euphrat, in Italien und Spanien angebaut. Nördlicher gelegene Anbaugebiete finden sich in Österreich (Wachau), in Südtirol (Vinschgau) und im schweizerischen Kanton Wallis. Wildarten der Aprikose gibt es heute noch in Afghanistan und Japan.

Beschreibung der Aprikose

Die Aprikose gehört nach der Pflanzen-Systematik zur Gattung Prunus (Pflaume) und zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Der Aprikosenbaum ist ein kleiner bis mittelgroßer Baum mit einer breiten, dichten Krone. Die Blätter der Aprikose sind etwa 8 cm breit, herzförmig und zugespitzt. Aprikosenblüten sind weiß bis rosarot.

Die Frucht ist gelb bis orange gefärbt, an der Sonnenseite oft mit roter Backe. Die Schale ist glatt und nahezu haarlos. Mitunter zeigt sie einen feinen Flaum. In der Frucht selbst befindet sich ein sogenannter Stein, welcher in seinem Inneren den Samen trägt (Steinobst). Da die Aprikose nach der Ernte noch nachreift, zählt sie zu den klimakterischen Früchten.

Aprikosen sind alsTrockenobst besonders beliebt

Sie haben dann zwar mehr Kalorien als frische Aprikosen, aber auch mehr Mineralien. 333 kcal/100g. Reich an Vitamin A, B5, C Niacin und Fölsäure.

Namensmytologie der Aprikose

Der Name "Aprikose" leitet sich vom lateinischen "praecox" = frühreif ab. Der byzantinisch-griechische Version πρεκόκκια prekókkia ging ins arabische albarquq über, mit dessen vorangestellem Artikel al - es widerum Eingang in die romanischen Sprachen fand (portugiesisch "albricoque", spanisch und französisch "abricot")

Die Umwandlung von Abri- zu Apri- im Deutschen, Schwedischen und Englischen dürfte auf eine Fehletymologie zurückzuführen sein, die das Wort mit dem lateinischen „apricus“ = „sonnig“ in Verbindung brachte. Der ursprüngliche lateinische Name der Frucht lautet aber prunus Armeniaca (= „armenische Pflaume) oder auch malum Armeniacum (= „armenischer Apfel“) und ist noch immer die botanische Bezeichnung der Aprikose.

Der Name „Marille“, der in Österreich, Bayern und Südtirol verwendet wird, geht auf das aus dem Lateinisch entlehnten italienischem Wort „armellino“ zurück.

Wer mehr über diese interessante Frucht wissen möchte, dem empfehle ich dieses Buch.

In einer der nächsten Artikel geht es dann um Marillenlikör.

Bis dahin verbleibe ich mit einem g´schmeidgem „Servus“!!

Olaf

Quellen: www.
.donau.com, .aprikosenbitter.de, . wikipedia.de, .stauds.com

Sonntag, 8. August 2010

von Stadt zu Stadt - heute: Dresden

Und monatlich grüsst das Murmeltier...

...mein kleines "Projekt" von Stadt zu Stadt geht in die dritte Runde. Nachdem ich nun in den letzten zwei Monaten bei mir im Vis à Vis in der Barkarte erfolgreich Cocktail Specials aus Köln und Hamburg anbot, reisen wir diesen Monat nach Dresden.


Und auch diesmal möchte ich Euch natürlich die auserwählten Rezepturen nicht vorenthalten.

Mit freundlicher Unterstützung von Ulf Neuhaus aus der Newtown Bar:

"Rosinante"
5 cl Cardenal Mendoza
1 cl Honigsirup (oder Wildblütenhonig)
1 Zweig Rosmarin
auf Eis shaken, doublestrain, Cocktailspitz

"Mendoza Highball"
4 cl Cardenal Mendoza
1 cl Holunderblütensirup
2 Scheiben Ingwer
fill: Ginger Ale
muddeln, shaken, doublestrain, Longdrinkglas, mit Zitronengras garnieren

Mit freundlicher Unterstützung von René Förster aus der Twist Bar:

"Honey Thyme Sour"
5 cl Wodka
3 cl frischer Zitronensaft
2 cl Honigsirup
5 Stängel Thymian
shake, doublestrain, Tumbler, on the rocks

"Lemongrass Daiquiri"
5 cl Rum
3 cl frischer Limettensaft
2 cl Zuckersirup
1 Stängel Zitronengras
muddeln, shaken, doublestrain, Cocktailspitz

Mit freundlicher Unterstützung von Markus Heinze aus der Sonderbar:

"Dust Devil"
5 cl Bacardi 8 Jahre
3 cl frischer Limettensaft
1,5 cl Agavendicksaft
1 BL Stachelbeermarmelade
1 Zweig Beifuss
Orangetwist
shaken, doublestrain, kl. Tumbler, on the rocks

"My Summit"
5 cl Cognac
1,5 cl Ginger of the Indies
0,5 cl Zuckersirup
2 dashes Orangeflower Water
2 dünne Scheiben Ingwer
Orangetwist
muddeln, shaken, doublestrain, kl. Tumbler, on the rocks

Nächsten Monat reisen wir dann virtuell jenseits des Weisswurst-Äquators. Bin schon gespannt, wie man in München so trinkt...

Bis dahin - Euer Jens

Donnerstag, 5. August 2010

Tiki`t easy

Tiki ist zur Zeit in aller Munde. Aus diesem Grund darf ein Hinweis auf eine Tikiveranstaltung auf dem Bartender Labor natürlich nicht fehlen. Es lohnt sich auf jedenfall, dabei zu sein.
Ich will aber nicht lang rumlamentieren, sondern gleich zum Wesentlichen kommen...

Wir schreiben das Jahr 1959. Hawaii wird zum 50. Bundesstaat der USA ernannt. Dass dies ein Grund zum feiern war, kann man sich wahrlich vorstellen. Ganz nebenbei sollte dieses Ereignis eine Welle der Begeisterung hawaiianischer Lebensart durch die Welt tragen. In Form von unzähligen Kunst- und Alltagsgegenständen, Skulpturen und neuer Architekturideen wurden Bars, Restaurant, Häuser und Hotels errichtet, die das Thema Tiki weltberühmt gemacht haben. Menschen kleideten sich bunt, tranken ihre Rum - Mixgetränke aus Tonbechern - sangen fröhliche Lieder und verbreiteten gute Stimmung und gute Laune. In Wahrheit gab es bereits Mitte der 30er Jahre, kurz nach der Prohibition, Tikibotschafter namens "Trader Vic" und "Don the Beachcomber" die der bevorstehenden weltweiten Tikiwelle bereits weit voraus waren.

Die darauf folgenden 70er und 80er brachten ihre ganz eigenen Ideen und Stimmungen mit sich, sodass die so fröhliche Tikikultur so gut wie ausgestorben war!
Erst Ende der 90er Jahre erinnerte man sich wieder gerne an den alten Tikikult und belebte die Barszene jetzt eher mit kommerziellen Tikiideen.

Lauer Sommerabend 2010, Aussenalster Hamburg...
Es lebe die Bieridee...
Nach mehreren getrunkenen Flaschen Champagner kommen nun wir ins Spiel. Wir trauten unseren Augen und vor allem Ohren nicht. Eine Gruppe gut gelaunter junger Menschen gesellte sich neben uns und fing an alte Elvis Lieder zu singen.
Wir dachten beide sofort an eine Elvis Revival Bar Nacht!
Soweit so gut...

Doch wer von Euch würde freiwillig eine Elvis Revival Bar Nacht besuchen???
Wir schon, aber mit welchen Drinks???
Die Antwort gab es im "Blauen Hawaii".
Unsere Idee war geboren.

Rum & Fun
Es lebe die Tikikultur

Zu dem wird es an diesem Abend eine waschechte Weltpremiere geben.
Worum es sich handelt wird hier nicht verraten.
Lasst Euch überraschen und kommt alle ins...


Hawaiihemden, kurze Hosen und Filp Flops sind natürlich sehr gern gesehen aber absolut kein muss.

Für weitere Infos haltet Ausschau auf Facebook oder kontaktiert uns persönlich.

Marcel Baumann & Christoph Friedrich entführen in alte Zeiten....

Save the Date
30.08.2010
20:00 Uhr
Streits Filmtheater
Jungfernstieg 38
20354 Hamburg

Programm:
Tikidrinks -> Tikifood -> Real Ukulelensounds -> Make your own Tikimug -> Zwei Gastbartender aus Berlin -> World Premiere of ? -> Movies and much more...

p.p. € 69.00

verbindliche Anmeldung unter:

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